Die Existenzgründung mit einem Immobilienmaklerbüro

Immobilien werden ständig ge- und verkauft, speziell in Ballungsräumen ist die Nachfrage nach Immobilien groß. Um Arbeit und Kosten im Zusammenhang mit einem geplanten Verkauf zu sparen, werden Immobilienmaklerbüros mit der Kundensuche betraut. Als Existenzgründung kann ein solches Büro auch für Quereinsteiger recht interessant sein, die allerdings in einem Businessplan ihre genaue Vorgehensweise planen müssen, wenn sie Erfolg haben wollen.

Als Vorteil gilt, dass die Niederlassung als Immobilienmakler keinerlei fachliche Vorbildung und nur geringe Investitionen verlangt. Als selbständiger Gewerbetreibender muss vor der Existenzgründung allerdings eine Erlaubnis zur Vermittlung von Immobilien sowie Wohnungen und gewerblichen Räumen beim Gewerbeaufsichtsamt erlangt werden. Diese wird in der Regel nach Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses anstandslos erteilt.

Die im Finanzplan zu vermerkenden Investitionen beschränken sich auf ein KFZ, um Immobilien besichtigen zu können, einen Arbeitsplatz, der in der Wohnung untergebracht sein kann und über einen Computer und Zugang zum Internet verfügen muss. Der wichtigste Posten sind Marketingkosten, besonders regelmäßige Zeitungsanzeigen in den Immobilienteilen der Tageszeitungen sowie im Internet. Sollen gewerbliche Räume vermittelt werden, ist die persönliche Kontaktaufnahme zu Firmen hilfreich, die vielleicht neue Räumlichkeiten suchen. Eine genaue Marktbeobachtung ist sehr wichtig, und jeder Immobilienmakler sollte über ein umfangreiches Reservoir an verfügbaren Objekten ebenso wie über eine Kartei potenzieller Kunden verfügen.

Schon im Businessplan ist zu beachten, dass die Einnahmen unregelmäßiger Natur sind. Ein Immobilienmakler arbeitet auf Provisionsbasis, er erhält bei einem Abschluss eine Maklercourtage, die sich in einer Größenordnung von etwa 3% des Verkaufswertes bzw. von zwei bis drei Monatsmieten bewegt. Bei Gewerbeobjekten können mit einem Abschluss mehrere zehntausend Euro an Courtage anfallen, doch leider sind solche Abschlüsse die Ausnahme. In der Regel wird ein Immobilienmakler viele Kundengespräche führen und eine große Zahl an Objekten mit Kunden besuchen müssen, bevor ein Abschluss erreicht wird.

Ein gutes finanzielles Polster ist deshalb die Voraussetzung für das notwendige Durchhaltevermögen.


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  1. Management
  2. Produkt und Kundennutzen
  3. Markt und Wettbewerb
  4. Marketing und Vertrieb
  5. Geschäftsmodell und Organisation
  6. Das Unternehmerteam
  7. Realisierungsfahrplan
  8. Chancen und Risiken

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