Gründerregionen in Bayern
Für nähere Informationen in Ihrer Gründerregion oder Stadt in Bayern können Sie sich auf unseren Regionalseiten umsehen:
Existenzgründung im Bundesland Bayern
Bereits vor der Existenzgründung müssen einige Formalitäten beachten werden. So steht bereits zu Beginn der Existenz der Gang zum Gewerbeamt bevor, um den jeweils gewünschten Betrieb zu eröffnen. Auch um das Finanzamt gibt es kein Weg herum, denn bei dortiger Stelle muss die notwendige Steuernummer und ggf. auch Umsatzsteuernummer beantragt werden. Ohne Steuernummer darf keine Rechnungsstellung erfolgen, also ein notwendiger Weg um die Existenzgründung problemlos zu starten. Sofern die Existenzgründung auch die Anstellung von Mitarbeitern beinhaltet, muss der Gründer bei dem Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer beantragen. Hierbei gibt es die Möglichkeit, als Einzelunternehmen (eine Person), als Gesellschaft (mehrere Personen) oder aber auch als Personengesellschaft sowie Kapitalgesellschaft in die Unternehmenswelt zu starten.
Zuviel für Neulinge – Wer kann helfen?
Gerade für Unterfahrene kann der Schritt in die Selbstständigkeit zu einer mühseligen und nervenaufreibenden Qual werden. Schnell kommt es vor, dass der Gründer nicht mehr weiter weiß und am Limit stehen bleibt. Aus diesem Grund veranstalten die Industrie- und Handelskammern, sowie die Wirtschaftsabteilungen der Bezirksregierungen oder aber auch die LfA Förderbank Bayern in regelmäßigen Abständen Erstberatungen für angehende Unternehmer. Die Erstberatungen sind allesamt kostenlos und werden sowohl in Einzelgesprächen, wie aber auch in Gruppenberatungen angeboten. Auch die Gründer- und Technologiezentren bieten umfangreiche und fachspezifische Beratungen für Neugründer. Eine Erstberatung bietet jedoch nur eine geringe Übermittelung des notwendigen Wissens. Existenzgründer die sich damit noch nicht zufrieden geben wollen oder können erhalten zudem die Möglichkeit ein umfangreiches Existenzgründer Coaching zu genießen. Angeboten wird dieses sowohl von den Industrie- und Handelskammern sowie von Gründeragenturen.
Gut informiert – doch wie finanziert?
In Bayern gibt es für Existenzgründer unterschiedliche Möglichkeiten einer Förderung. So gibt es zum einen das Darlehen, des Weiteren die Bürgschaften, sowie Zuschüsse, Beteiligungen, Wagniskapital, oder auch Risikokapital. Am interessantesten sollte an dieser Stelle der Punkt Zuschüsse sein, denn hierbei handelt es sich um Fördermittel die nicht zurückgezahlt werden müssen. So bietet das Arbeitsamt den Gründerzuschuss, welchen ausschließlich Arbeitslose erhalten, welche sich selbstständig machen wollen. Hartz-4 Empfänger hingegen können das Einstiegsgeld beantragen.
(Stand 05/2010. Keine Gewähr für Richtigkeit. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Konditionen bei den angegebenen Instituten.)
Organisationen für Existenzgründer
Institut für Freie Berufe (IFB) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen NürnbergMarienstraße 2
90402 Nürnberg
Tel: 0911 / 23 565 -0
Fax: 0911 / 23 565 -52
Homepage: www.ifb-gruendung.de/
Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz (FLÜGGE)
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Tel: 089 / 2180-72231
Homepage: www.fluegge-bayern.de/
LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17
80539 München
Tel: 089 / 21 24 - 0
Fax: 089 / 21 24 - 24 40
Homepage: www.lfa.de/website/de/
