Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer

Für eine beabsichtigte Existenzgründung benötigt der zukünftige Chef zahlreiche Informationen. Denn in vielen Bereichen betritt er Neuland. Vielleicht sollen Mitarbeiter eingestellt werden? Dann ist Hintergrundwissen für Einstellungsgespräche und Mitarbeiterführung wichtig. Ein Gewerbe wird angemeldet und die Steuernummer ändert sich? Dann benötigt man z.B. Bücher Existenzgründung, die Durchblick durch das deutsche Steuersystem verschaffen. Wird eine Existenzgründung USA angestrebt? Dann braucht man Informationen zu Einreisebestimmungen sowie zu Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis.

Meistens aber ist der erste Schritt, sich Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer anzueignen. Dadurch erhält man z.B. einen besseren Überblick über alle finanziellen Aspekte, die eine Existenzgründung Selbständigkeit mit sich bringt. Natürlich muss man keine ganze Ausbildung oder gar ein Studium absolvieren! Sinnvoller ist es an einer konkret auf die eigene Situation zugeschnittenen Fortbildung zum Thema Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer teilzunehmen. Hier bekommt man zahlreiche Hinweise, wie die zukünftige Berufstätigkeit erfolgreich organisiert werden kann. Angeboten werden entsprechende Kurse meist beim Arbeitsamt oder bei der zuständigen IHK. Natürlich gibt es private Anbieter von Weiterbildungen in Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer. Dort sollte man aber verschiedene Kostenvoranschläge vergleichen und die Inhalte kritisch überprüfen. Nicht immer halten die Kurse das, was in den Broschüren versprochen wird.

Hilfe für Existenzgründer gibt es außerdem im Internet oder in Buchform. Im Bereich Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer existieren zahlreiche Ratgeber, die in den meisten Buchläden erhältlich sind. Beim Kauf sollte man unbedingt auf die Aktualität der Informationen achten. Schnell veralten besonders Hinweise zu Steuerthemen oder zu rechtlichen Fragen, wie bei einer Existenzgründung Nebenerwerb. Im Internet gilt die gleiche Aktualitätsproblematik, dazu kommt die fehlende Kontrolle der Inhalte. Dennoch ist das Internet ein sehr gutes Informationsmedium, das beispielsweise über Foren den unkomplizierten Austausch mit Menschen in dergleichen Situation ermöglicht. Auch auf den Homepages offizieller Institutionen oder z.B. der Bundesländer findet man Informationen und zum Teil auch Formulare für Zuschüsse für Existenzgründer und verwandte Themen.

Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre sind in noch einem sehr wichtigen Punkt von Vorteil: dem Erstellen des Businessplans. Dieser Geschäftsplan muss bei einem Gespräch zur Kreditvergabe bei Banken, aber auch beim Antrag anderer Fördermittel unbedingt vorgelegt werden. Mit den richtigen Hintergrundinformationen fällt es leichter, einen sinnvollen und stimmigen Plan auszuarbeiten und im Gespräch zu diskutieren. Akzeptable Zahlen zu kalkulieren, ist nicht so einfach. Schließlich sollen Vorraussagen über Einnahmen und Ausgaben der nächsten Jahre getroffen werden. Auch erwartetes Wachstum des Unternehmens sollte im Plan verzeichnet sein. Mit dem richtigen Fachwissen erhält man einen wesentlich besseren Überblick über Notwendigkeiten, erleichtert sich das Ausarbeiten und weiß einfach, worauf es ankommt.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.