Existenzgründung und AG

Vor aber auch nach der Entscheidung für eine Existenzgründung Selbständigkeit müssen zahlreiche Themen bedacht und Entscheidungen getroffen werden. Eine davon ist die Wahl der Gesellschaftsform des zukünftigen eigenen Unternehmens. Sie hängt von der Anzahl der beteiligten Gründer und den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Rechtsform ab. Möglich ist beispielsweise eine Existenzgründung Ag, aber auch eine GmbH oder GbR.

Hat man eine Ausbildung als Jurist oder in Betriebswirtschaftslehre, ist das vielleicht keine Schwierigkeit. Für alle anderen sind Tipps für Existenzgründer hilfreich. Informationen und Beratung findet man in Büchern, im Internet (zum Beispiel beim Austausch in Foren) oder bei beratenden Institutionen wie dem Arbeitsamt oder der IHK. Generell gilt es, sich vor einer Existenzgründung ausführliche Informationen zu beschaffen und diese auch durchzuarbeiten. Zu groß ist die Gefahr, aufgrund von Unkenntnis zu scheitern. Im Hinblick auf die Gesellschaftsform kann eventuell eine Tabelle angelegt werden, die Plus- und Minuspunkte z.B. von einer Existenzgründung Ag auflistet.

Eine Marktanalyse sowie das Abwägen verschiedener Standorte gehören ebenfalls zu den notwendigen Vorbereitungen. Immerhin geht es um die eigene Zukunft, das eigene Geld, die eigenen Träume – eine ganz anderer Perspektive als in einem Angestelltenverhältnis. In einer Existenzgründung steckt meist so viel Herzblut und Engagement, es wäre zu schade, dieses Projekt in den Sand zu setzen, weil die Vorbereitung nicht ausreichend war. Allerdings sollte man sich auch der Gefahr von einer anderen Seite bewusst sein: Wer sich zu viel informiert und plant, wird oft in seinen Aktionen gehemmt. Manchmal muss man sich zwingen, endlich etwas in die Tat umzusetzen.

Vor einem Informationsgespräch beim Arbeitsamt, bei der IHK usw. sollte man sich gut vorbereiten und die eigenen Ziele formulieren. Tendiert man beispielsweise zu einer Existenzgründung Ag, sollte man eine Beschreibung Existenzgründung ausarbeiten, in der die Pläne und Erwartungen formuliert sind. Ein wichtiger Punkt bei dieser Beratung ist auch die Existenzgründung Finanzierung. Ausgehend von der Existenzgründung Ag sollte man einen entsprechenden Businessplan vorlegen können. Dann kann der Berater auch Hilfestellung zum Thema Fördermittel Existenzgründung und der dazu gehörenden Antragsstellung geben.

Der Geschäftsplan sollte die erwarteten Einnahmen und Ausgaben detailliert auflisten, sowie einen Ausblick auf die erhoffte Geschäftsentwicklung (z.B. Expansion, Einstellen neuer Mitarbeiter, Anmieten weiterer Räume) enthalten. Dabei sollte man im eigenen Interesse realistisch bleiben und nicht versuchen, durch erträumte Zahlen zu überzeugen. Im Internet gibt es Existenzgründung Muster, die beim Erstellen des Businessplans hilfreich sind. Ein Geschäftsplan ist auch beim Gespräch mit einem Geldinstitut wegen einer Kreditvergabe eine wichtige Vorbereitung. Bei der kfw gibt es zum Beispiel Sonderprogramme und Sonderkonditionen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.