Die Existenzgründung und das Finanzamt

Das Finanzamt spielt bei der Existenzgründung eine außerordentlich entscheidende Rolle. Auch wenn diese staatliche Behörde gerade bei Unternehmern nicht besonders beliebt ist, so sollte man als Existenzgründer auf keinen Fall den Fehler machen, einfach stillschweigend abzuwarten. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und die Konsequenzen könnten unter Umständen zum vorzeitigem Aus führen. Sobald Sie eine unternehmerische Tätigkeit aufnehmen, ist die Meldung beim Finanzamt definitiv Pflicht.

  • Welches Finanzamt ist für mich zuständig?
  • Welche Daten verlangt das Finanzamt von mir?
  • Wann muss ich welche Steuererklärungen einreichen?
  • Wie kann ich Fehler vermeiden?
  • Wo finde ich wichtige Informationen zum Thema Existenzgründung Finanzamt?

Die Zuständigkeit hängt vom Hauptsitz des Unternehmens ab. Diese Frage wird Ihnen bereits bei der Gewerbeanmeldung beantwortet. Zudem interessiert sich das Finanzamt natürlich auch für die Unternehmensform. Möglich wären u.a. die Existenzgründung AG, eine GbR oder eine GmbH. Welche Vorraussetzungen man für die verschiedenen Formen mitbringen muss, wo die Risiken, Vor- und Nachteile liegen und welche steuerrechtlichen Folgen zu erwarten sind, erfahren Existenzgründer auf der offiziellen Webseite der Arbeitsagentur, unter dem Punkt Existenzgründung Arbeitsamt. Wichtiger Partner für Existenzgründung ist ein kompetenter Steuerberater mit Spezialisierung auf Existenzgründung Finanzamt. Dieser wird Ihnen nicht nur beim Ausfüllen aller erforderlichen Steuerformulare, wie Umsatzsteuervoranmeldung, Einkommenssteuererklärung und Anlage GSE, behilflich sein, sondern auch dafür sorgen, dass Ihre Unterlagen termingerecht, lückenlos und vor allem fehlerfrei beim Finanzamt eingehen.

Somit müssen Sie sich selbst eigentlich nur noch um eine geordnete Buchführung kümmern. Damit Ihr Steuerberater möglichst vorteilhaft für Sie tätig werden kann, sollten Sie alle Schriftstücke, wie Vertragsunterlagen, Quittungen, Kauf-, Finanzierungs- und Leasingverträge, Versicherungspapiere u.s.w., konsequent aufbewahren bzw. abheften. Trotz diverser Zuschüsse vom Staat und Gründerdarlehen reichen die finanziellen Mittel meist nicht aus, um zwingend notwendige mobile Wirtschaftsgüter käuflich zu erwerben. Oftmals stellt sich dann die Frage, wo und wie man zum Beispiel das Firmenfahrzeug, die hochmoderne EDV- Anlage oder die Produktionsmaschine finanziert. Kompetenter Ansprechpartner ist in diesem Fall Ihre Hausbank.

Es gibt aber auch Alternativen zur Finanzierung. So sollten Sie sich bei derartigen Anschaffungen auch mit dem Thema Leasing Existenzgründer auseinandersetzen. Die Steuervorteile von Leasinggeschäften sind oftmals äußerst lohnenswert. Auskünfte erteilt Ihnen dazu Ihr Leasingvertragspartner oder auch Ihr Steuerberater. Gerade als Jungunternehmer mit wenig Eigenkapital sollten Sie keine legale Gelegenheit auslassen, um die Leistungen an das Finanzamt so gering wie möglich zu halten. Auf dem Portal der Arbeitsagentur finden Sie unter Existenzgründung Pdf zahlreiche Broschüren und wertvolle Hinweise zum Thema Existenzgründung Finanzamt und Steuerrecht.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.