Existenzgründung im Nebenerwerb

Immer mehr Menschen sehen sich in einer Situation, in der ein Einkommen als Angestellte / Angestellter nicht mehr ausreicht. Dann kann es sinnvoll sein, über eine Existenzgründung Nebenerwerb nachzudenken. Ist die Selbständigkeit eher ein Wunschziel, ist es ratsam, aus der Angestelltentätigkeit heraus eine Existenzgründung Nebenerwerb aufzubauen. Dabei muss natürlich ein entsprechender Freiraum im bestehenden Arbeitsvertrag gegeben sein. Nicht unterschätzen sollte man als Existenzgründer auch die zeitliche Doppelbelastung. Gerade in einer Familie sollte ein solcher Schritt besprochen werden, da zunächst viel Energie in der Existenzgründung Nebenerwerb gebunden wird, die sonst vielleicht dem Partner oder den Kindern zur Verfügung stand.Eine wichtige Voraussetzung für die Selbständigkeit ist ein detaillierter Geschäftsplan Existenzgründung. Er ist auch notwendig, um vom Staat Starthilfe Existenzgründer zu erhalten bzw. einen Bankkredit gewährt zu bekommen.

Ein weiterer Vorteil ist, sich selbst über die Ziele und eventuellen Durststrecken klar zu werden: Je genauer die Planung im Voraus ist, desto belastbarer ist die Tragfähigkeit Existenzgründung. Finanzielle Engpässe oder anfangs nur schleppend eingehende Kundenaufträge sind dann keine Überraschung, die die Existenzgründung Nebenerwerb bedrohen, sondern der Selbständige hat sich bereits damit beschäftigt und einen Notfallplan zur Hand. Sinnvoll ist es, die Hilfestellung der Ihk Existenzgründung in Anspruch zu nehmen.Beliebt ist die Existenzgründung Gastronomie, da viele Menschen von der Annahme ausgehen, alles Nötige aus eigener Erfahrung als Kunde in einer Kneipe oder einem Restaurant zu kennen. Kochen wird dann schnell als Fähigkeit angesehen, ohne den Unterschied zwischen privatem Kochvergnügen und professioneller Betätigung zu sehen. In dieser Branche ist eine genaue Marktanalyse besonders wichtig. Die meisten Menschen – potenzielle Kunden – bleiben in Hinsicht auf ihr Ess- und Trinkverhalten ihren Gewohnheiten treu. Man muss schon besonderes bieten, um anderen Gastronomiebetrieben Kunden abzuwerben. Ein bedeutsamer Aspekt ist dabei die Lage des Restaurants oder der Kneipe: Das Stichwort heißt hier Laufkundschaft. Nur wenn viele Menschen täglich an der Neugründung vorbei kommen, kann er bekannt und beliebt werden.

Vielleicht motiviert von zahlreichen entsprechenden Fernsehsendungen suchen viele Menschen ihr berufliches Glück außerhalb von Deutschland. Wenn man sich für diesen Weg entscheidet, sollte man sich genau über die rechtlichen Hintergründe informieren. Innerhalb der EU gelten zum Beispiel andere Regeln als für eine Existenzgründung USA. Zu berücksichtigen ist auch die Sprachbarriere und eventuelle kulturelle Unterschiede. Wie man in dieser Hinsicht die häufigsten Fehler vermeidet, sollte man sich anhand entsprechender Bücher antrainieren. Verlegt man auch den Wohnsitz ins Ausland, ist zu bedenken, dass der gewohnte Rückhalt von Familie und Freundeskreis fehlt. Das Ankommen und Bekanntwerden braucht Zeit.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.