Existenzgründung für Studenten
Mit dem Start eines eigenen Unternehmens muss man nicht bis zur abgeschlossenen Ausbildung warten, auch eine Existenzgründung Student ist möglich. Es soll sogar ab und zu Schüler geben, die sich erfolgreich selbständig gemacht haben. Im Auge behalten sollte man dabei jedoch, dass auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt ein erfolgreich beendetes Studium sehr hoch bewertet wird. Möchte man sich also die Option für ein späteres Angestelltenverhältnis, sozusagen als Plan B, offen halten, ist es sinnvoll, das Studium trotz Existenzgründung Student abzuschließen.
Bei der Existenzgründung Student ist ein gründliches Einarbeiten in die angestrebte Branche und in den Verwaltungsaufwand nötig. Informationen bietet, neben Büchern und Messen, auch das Internet, zum Beispiel in Form von Existenzgründung Forum oder Existenzgründung Download. Hilfreich sind außerdem offizielle Webseiten, wie die des Arbeitsamtes oder die Ausführungen des Bmwi Existenzgründung.
Finanzielle Unterstützung findet ein Existenzgründung Student unter anderem bei einer Bank für Existenzgründer. Die kfw beispielsweise hat bestimmte Sonderprogramme und Konditionen, die für eine Existenzgründung EU, sei es in Deutschland, sei es in anderen Ländern, interessant sind. Auch die Angebote anderer Geldinstitute sollten im Beratungsgespräch eingeholt und dann verglichen werden.
Ein besonders wichtiger Vorbereitungsschritt für Beratungsgespräche ist das Erstellen eines Existenzgründung Businessplan. Er gibt Aufschluss darüber, wie hoch ein Kredit ausfallen sollte, und er zeigt den potenziellen Geldgebern an, mit wie viel Überlegung und wie durchdacht der Existenzgründer an sein Projekt herangeht. Der Businessplan sollte also detailliert und sorgfältig erstellt werden. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren müssen erwartete Einnahmen und Ausgaben gegenüber gestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Personal- und Materialkosten, eventuelle Mieten von Büro- und Lagerräumen, sowie die Kosten für Produktversand bzw. -auslieferung und Werbemaßnahmen.
Der letzte Punkt sollte von Existenzgründern nicht unterschätzt werden. Um ein neues Unternehmen am Markt zu platzieren, um Kunden zu gewinnen und um Aufträge zu erhalten, muss die Firma bekannt werden. Marketing Existenzgründer ist also eine absolute Notwendigkeit. Die angemessenen Kosten dafür müssen natürlich in Relation zum erwarteten Nutzen stehen. Nur eine sorgfältige Marktanalyse, Informationsaustausch und das Vergleichen verschiedener Angebote kann beim Einschätzen des erforderlichen Werbebudgets helfen. Marketing muss strategisch angegangen werden, sonst verzettelt man sich zu leicht und überschreitet schnell den Finanzrahmen. Vielleicht gibt es hilfreiche Kommilitonen, die sich genau damit auskennen? Andernfalls helfen, neben der Lektüre von Ratgebern, Informationsveranstaltungen z.B. der IHK oder des Arbeitsamts.
Beratung ist meist eine willkommene Hilfestellung, die Entscheidung muss allerdings der zukünftige Chef selbst treffen. Eine Entscheidung von vielen, die zukünftig von ihm erwartet werden. Auch das gehört zur Existenzgründung.
Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?
Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:
- Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
- Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.


