Geschäftsplan bei Existenzgründung

Für jeden zukünftigen Unternehmer ist der Schritt in die Selbständigkeit groß. Eine gute Geschäftsidee, viele Gedanken und eine Menge Arbeit stecken dahinter. Damit sich der Aufwand auch lohnt und das Unternehmen langfristig läuft, ist ein Geschäftsplan Existenzgründung sehr wichtig. Er sollte mit viel Ehrlichkeit vor sich selbst erstellt werden, sowohl damit spätere Enttäuschungen ausbleiben als auch um bei einer Bank für Existenzgründer Kredite zu erhalten bzw. bei offiziellen Stellen Förderung Existenzgründung beantragen zu können.

Verständlicherweise legen Geldgeber Wert auf einen sorgfältig ausgearbeiteten Geschäftsplan Existenzgründung. Schließlich ist das Ziel, den Existenzgründer in die Lage zu bringen, die Kredite wieder tilgen zu können, das investierte Geld also wiederzuerhalten. Aus dem Geschäftsplan Existenzgründung müssen verschiedene Informationen ersichtlich werden. Deshalb sollte vor dem Erstellen eine Analyse des Marktes am beabsichtigten Standort durchgeführt werden: Ist Konkurrenz vorhanden? Was sind ihre Preise? Womit wird geworben? Wie liegen die geplanten Geschäftsräume? Außerdem müssen erwartete Einnahmen und Ausgaben detailliert aufgelistet werden. Während sich die Ausgaben recht gut feststellen lassen - z.B. Raummiete, Löhne und Gehälter, Versicherungen, Firmenwagen, Budget für Telefon, Post und Werbung -, ist es schon schwieriger die Einnahmen sinnvoll zu kalkulieren. Viele Unwägbarkeiten, unter anderem das Konsumverhalten potenzieller Kunden, bestimmen diesen Faktor. Ein Ausblick muss aber dennoch gewagt werden. Auch Informationen über beabsichtigte Expansion und ihren Zeitpunkt sollten im Geschäftsplan Existenzgründung zu finden sein.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Hilfsmittel und Anlaufstellen, die beim Erstellen des Businessplans Unterstützung leisten. Ein erster Ansatz ist ein Leitfaden Existenzgründung, der beispielsweise in Buchform zu kaufen ist. Auch offizielle Stellen wie das Arbeitsamt, die IHK und die Homepages einiger Bundesländer halten viele Informationen bereit. Zum Teil werden außerdem Weiterbildungskurse angeboten, die beispielsweise im Ausfüllen von Formularen, Betriebswirtschaftslehre oder Fremdsprachen schulen. Letztgenanntes ist vor allem bei einer Existenzgründung USA oder einem EU-Land sinnvoll.

Dienstleistungen rund um die Existenzgründung Deutschland, die allerdings bezahlt werden müssen, bietet auch ein Büro für Existenzgründung. Hier ist die Betreuung besonders individuell zugeschnitten und intensiv. Eventuell schließt sie sogar ein Coaching des zukünftigen Chefs mit ein. Der Existenzgründer sollte aber die Angebote sorgfältig prüfen und vergleichen. Nicht immer muss der erwartete Nutzen mit den zu tätigenden Ausgaben übereinstimmen.

Ein weiteres Informationsmedium für Existenzgründer ist das Internet. Zahlreiche Homepages und Foren helfen bei der Beantwortung offener Fragen. Besonders der Austausch mit Leuten in der gleichen Situation ist interessant, da Erfahrungen und Meinungen, z.B. über Antragsstellung, Existenzgründung Software oder Probleme mit der Steuererklärung informell und ohne großen Aufwand ausgetauscht werden können.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.