Leitfaden zur Existenzgründung

Um als neuer Unternehmer zu überzeugen, muss man sich eine Menge neues Wissen aneignen – und es ständig parat haben. Nichts liegt da näher, als ein griffbereiter informativer Leitfaden Existenzgründung. Entweder kann man sich einen Leitfaden Existenzgründung im Buchhandel kaufen, dort gibt es zahlreiche Ratgeberbücher, oder man kann sich seine eigene Broschüre zusammenstellen. Dazu bietet vor allem das Internet unschätzbare Quellen.

Hilfe für Existenzgründer finden sich auf vielen Homepages, dazu zählen z.B. die Seite vom Bmwi Existenzgründung und die vom Existenzgründung Arbeitsamt. Aber auch ein Existenzgründer Blog enthält eine Menge Hinweise in seinen Erfahrungsberichten. Ein weiterer Vorteil ist die Praxisnähe eines Blog: Schließlich sitzt da ein Mensch in einer ähnlichen Situation vor ähnlichen Problemen – und er hat vielleicht bereits Lösungen gefunden, von denen nun Neulinge profitieren können. Für den eigenen Leitfaden Existenzgründung sollte man sich jedoch nicht nur auf informelle Hinweise verlassen, sondern auch offizielle Informationen zur Existenzgründung zusammenstellen. Manchmal sind diese einfach verlässlicher.

Für die Tragfähigkeit Existenzgründung ist neben Kenntnissen auch und in erster Linie Geld nötig. Darum sollten Möglichkeiten zur Kreditaufnahme abgeklopft werden. Die Ergebnisse der Vergleiche von Angeboten und Konditionen gehören ebenfalls in einen Leitfaden Existenzgründung. Ein Beratungsgespräch beim Arbeitsamt ist sinnvoll, um herauszufinden, inwieweit staatliche Förderung in Betracht kommt. Außerdem sollte man sich bei einer Bank für Existenzgründer - z.B. bietet die kfw verschiedene Sonderprogramme mit speziellen Bedingungen und Konditionen an – vorstellen. Vielleicht passt die eigene Geschäftsidee ja genau zu den Förderrichtlinien.

Eine Voraussetzung für ein sinnvolles Beratungsgespräch über Finanzmittel ist ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan. Schließlich wollen die Geldgeber wissen, in was für ein Unternehmen sie investieren. In einen Businessplan gehören die geplanten Entwicklungen für die nächsten Jahre. Dazu zählen Wachstumsprognosen, die erwarteten Ausgaben und Einnahmen. Es ist nicht einfach, stimmige Zahlen auszuarbeiten. Man sollte als Existenzgründer dabei auf jeden Fall realistisch bleiben. Schönfärberei hilft niemandem, im Gegenteil: Belügt man sich selbst bei der Planung, sind Enttäuschungen und finanzielle Engpässe vorprogrammiert.

Eventuell ist es sinnvoll, im Vorfeld der Unternehmensgründung einen Kurs in Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer zu belegen. Dort lernt man Nützliches über den Umgang mit Geld, denn man darf als Chef nicht mehr in den Dimensionen eines Privathaushaltes denken. In einer Firma entstehen andere, zusätzliche Posten und Budgets. Auch die Steuererklärung wird sich deutlich ändern. Hier müssen zukünftig viele Regelungen beachtet werden. Fortbildungsmöglichkeiten findet man beim Arbeitsamt, bei der IHK oder bei privaten Anbietern. Letztgenannte sind meist deutlich teurer. Es ist sinnvoll, die Angebote mit den erwünschten Inhalten abzugleichen.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.