Tipps für Existenzgründer

Wertvolle Empfehlungen und Tipps für Existenzgründer ebnen den nicht immer einfachen Weg in die Selbstständigkeit. Während der Anfangsphase sollte Sie sich allerdings auf die wichtigen Themen beschränken, um einigermaßen den Überblick zu behalten. Es bringt Ihnen letztendlich nicht viel, wenn Sie sich bereits jetzt schon detailliert mit Bereiche beschäftigen, die während der Existenzgründung eigentlich noch gar keine Rolle spielen. Folgende Faktoren könnten für Sie als Existenzgründer von Bedeutung sein:

  • Wie erstelle ich einen Finanzplan Existenzgründung?Die Finanzierung spielt bei der Unternehmensgründung eine äußerst wichtige Rolle und ist Teil des gesamten Businessplans. Ohne Finanzplan sind Gründerzuschüsse und Darlehen für Existenzgründer nicht möglich. Wie ein aussagekräftiger Finanzplan aussehen sollte, erfahren Sie auf der Webseite des BMWi unter dem Punkt Finanzierungsplaner. Hier gibt es zudem auch noch weitere Tipps für Existenzgründer.
  • Was bringt mir ein Coaching Existenzgründung? Nicht nur während der Anfangsphase, sondern auch in den ersten 5 Jahren kommt es häufiger zu unvorhersehbaren Schwierigkeiten. Das BMWi unterstützt Sie deshalb mit einem Gründercoaching Deutschland. Bankgespräche, Marketingstrategien und Marktanalysen werden durchleuchtet und ausführlich erläutert. Sie erhalten einen persönlichen Betreuer, der sich speziell auf Ihre Unternehmensgründung konzentriert. Für die Antragstellung ist die KfW, wie u.a. die Industrie- und Handels- bzw. Handwerkskammer, zuständig.
  • Woher und unter welchen Voraussetzungen bekomme ich für meine Existenzgründung Startkapital? Als Bezieher von Arbeitslosengeld steht Ihnen für die Existenzgründung ein Gründerzuschuss zu. Natürlich wird Ihnen diese Summe nicht ohne Konzept und Businessplan ausgezahlt. Je nach Art und Umfang des geplanten Unternehmens, Gewinnaussichten und Zukunftsperspektiven wird entschieden, wie hoch letztendlich der Gründerzuschuss ausfällt. Anträge bekommen Sie direkt bei Ihrer zuständigen Agentur für Arbeit. Andere Fördergelder und Darlehen können Sie beim BMWi beantragen. Hierbei spielt u.a. die gewählte Rechtsform, wie zum Beispiel Existenzgründung Gmbh oder OHG, eine entscheidende Rolle.

Im Expertenforum erhalten Sie weitere Tipps für Existenzgründer zum Thema Startkapital. Natürlich zahlen Existenzgründer Steuern, wenn sie bereits im ersten Jahr einen dementsprechenden Gewinn erzielen. Da aber gerade während der Anfangsphase noch zahlreiche bewegliche Wirtschaftsgüter angeschafft und Investitionen getätigt werden müssen, können Sie Ihren Gewinn mit dem Investitionsabzugsbetrag Existenzgründer mindern. Tipps für Existenzgründer zum Thema Investitionsabzugsbetrag erhalten Sie von Ihrem Steuerberater, beim Finanzamt oder auf dem Webportal des BMWi unter dem Punkt Steuern.

Checkliste: Was sind meine nächsten Schritte?

Was können Sie jetzt als nächstes tun? Nach der 72-Stunden-Regel müssen Sie mit Ihrem Vorhaben innerhalb der nächsten 3 Tage aktiv werden, um eine 99%-Erfolgswahrscheinlichkeit zu erreichen. Mit jedem der folgenden Schritte erfüllen Sie die 72-Stunden-Regel:

  • Kontaktieren Sie einen Experten für Existenzgründung in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen bei allen Fragen Ihres Gründungsvorhabens weiterhelfen. Auch bei der Wahl der Förderungen, der Kreditbeschaffung oder beim Businessplan kann dieser Ihnen helfen.
  • Melden Sie sich für unser Forum an und diskutieren Sie Ihre Fragen mit anderen Gründern.
  • Sofern Sie Ihre privaten Kosten abdecken möchten, ist eventuell der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt für Sie interessant.