Telefonakquise für Existenzgründer
von Izabela Szumska, Münster
Wer den Markt als Jungunternehmer erobern will, muss Menschen für sein Produkt oder seine Dienstleistung begeistern. Schnell und kostengünstig gelingt die Neukundengewinnung zum Beispiel über die Telefonakquise. Als fester Bestandteil des Marketing- und Vertriebskonzepts hilft sie, junge Unternehmen erfolgreich zu positionieren. In sechs Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie die telefonische Neukundengewinnung als Existenzgründer erfolgreich aufbauen können.
Schritt 1: Klären Sie, ob Sie Ihre Kunden telefonisch kontaktieren dürfen.
Entscheidend ist, wen Sie als Existenzgründer ansprechen möchten: Richten Sie sich mit Ihrem Angebot an Privatpersonen, den so genannten Business-to-Consumer-Bereich (B-to-C), oder an Geschäftskunden, den Business-to-Business-Bereich (B-to-B)? In Deutschland ist es verboten, Endkunden ohne deren ausdrückliche schriftliche Einwilligung zu kontaktieren (Paragraf 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb). Im B-to-B-Bereich dagegen ist Telefonakquise unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt: Potenzielle Firmenkunden dürfen Sie dann anrufen, wenn Sie ein sachliches Interesse des Ansprechpartners an Ihrem Angebot vermuten.
Schritt 2: Definieren Sie Ihre Zielgruppe.
Falls Sie als Existenzgründer Neukunden im B-to-B-Bereich gewinnen möchten, empfiehlt es sich, zunächst die Zielgruppe sorgfältig zu definieren: In welchem Marktsegment vermuten Sie den größten Bedarf für Ihr Angebot? Legen Sie die Branche und weitere Merkmale wie Unternehmensgröße und Region fest. Klären Sie auch, wer in Firmen über Ihr Anliegen entscheidet. Adressen finden Existenzgründer etwa in Branchenverzeichnissen oder bei Adressverlagen, die Kontakte nach vordefinierten Kriterien verkaufen. Hier gilt es, Angebote zu vergleichen und auf den Preis zu achten, denn nicht alle Daten sind nötig. Den Namen des Entscheiders etwa können Sie in der Zentrale erfragen – so sparen Sie zusätzliche Kosten bei der Adressbestellung.
Schritt 3: Wählen Sie die richtige Strategie für den Gesprächsleitfaden.
Definieren Sie Ihre Ziele: Möchten Sie im ersten Gespräch nur Interesse wecken und einen Produktkatalog verschicken? Oder wollen Sie direkt einen Termin mit dem Geschäftsführer vereinbaren? Überlegen Sie sich eine Strategie – sie ist die Grundlage für einen erfolgreichen Gesprächsleitfaden. Bei der Erstellung des Leitfadens gilt es, mehrere Regeln zu beachten:
- Versetzen Sie sich in die Person, die Ihren Anruf in der Zentrale entgegen nimmt.
- Welcher Gesprächseinstieg ist interessant und erleichtert ihr die Arbeit?
- Wichtig ist auch, dass Sie sich bedarfsklärende Fragen an den Entscheider und Nutzenargumente zurecht legen.
- Damit Sie souverän auftreten, können Sie zudem mögliche Einwände zusammenstellen und Reaktionen vorbereiten.
Schritt 4: Strukturieren Sie die gewonnenen Informationen.
Wer die Telefonakquise systematisch einsetzt, erhält viele Informationen über seine Kunden. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Einfacher wird es, indem Sie die Daten schon früh verwalten. Um neue Kontakte zu planen, die Telefonakquise auszuwerten oder Informationen für andere Werbemaßnahmen zu nutzen, eignen sich Programme wie Outlook oder eine gut strukturierte Excel-Tabelle. Mithilfe so genannter Customer-Relationship-Management-Systeme lassen sich auch umfangreiche Kundendaten organisieren – für alle, die die Kundenkontakte und ihr Marketing professionalisieren wollen.
Schritt 5: Setzen Sie sich Akquise-Ziele.
Telefonakquise ist unbeliebt – umso wichtiger ist es, sich machbare Ziele zu setzen. Nehmen Sie sich beispielsweise vor, jeden Tag zwischen 9 und 11 Uhr zu telefonieren; machen Sie einen bestimmten Wochentag zu Ihrem Akquisetag. Oder gelingt es Ihnen vielleicht, jede Woche 50 neue Kunden anzurufen? Achten Sie zudem darauf, dass Sie Ihre Kontakte regelmäßig pflegen: Kunden werden Ihr Interesse zu schätzen wissen. Motivierend wirkt auch ein Telefonakquise-Coaching mit einem Trainer: Direkt nach den Telefonaten erhalten Sie Tipps, wie Sie die Gesprächsführung optimieren und noch besser formulieren. Erfolge stellen sich dann von selbst ein – so macht Telefonakquise Spaß.
Schritt 6: Telefonakquise ist für Existenzgründer Chefsache.
Oft überlegen Existenzgründer, einen externen Partner mit der Telefonakquise zu beauftragen. Ob Sie Neukunden intern oder extern gewinnen – beides kostet Geld. Der Mitarbeiter im Call-Center arbeitet sich in Ihr Leistungsspektrum ein, Sie üben die Kundenansprache am Telefon. Allerdings mit einem Unterschied: Investieren Sie in Ihre Fortbildung, können Sie das Wissen später an Ihre Mitarbeiter weitergeben. Wer dagegen ein Call-Center beauftragt, unzufrieden ist und den nächsten Dienstleister engagiert, zahlt doppelt – ohne etwas davon mitzunehmen.
Ein zweites Argument spricht dafür, dass Telefonakquise Chefsache ist: Als Existenzgründer lernen Sie so Ihre Zielgruppe schneller kennen und bauen erste Kundenkontakte auf. Niemand weiß so viel über Ihr Angebot wie Sie selbst – die beste Voraussetzung, um die Vorteile überzeugend darzustellen. Nutzen Sie in der Startphase also jede freie Minute für die Kundenansprache. Damit entwickeln Sie nicht nur ein Gespür für die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe, sondern sparen auch Bares: Ein Termin bei einem neuen Kunden kostet Sie über die interne Akquise nur rund 100 Euro – externe Partner verlangen dafür zwischen 200 und 400 Euro. Überzeugt? Dann legen Sie los.
Autor und Verfasser
Izabela Szumska, Münster
Tel. 0176 781 550 80
E-Mail: i.szumska(at)wordbridge.de
Web: www.wordbridge.de
Vorbildlich: Joey's Pizza erhält das goldene Ei!
Hamburg, 24. Oktober 2011. In Kooperation mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat die internationale Tierschutz-Organisation Compassion in World Farming CIWF am 20. Oktober den Tierschutz-Preis „Das Goldene Ei“ an Joey’s Pizza verliehen.
Die Preisverleihung fand im Rahmen einer feierlichen Gala in Paris statt, bei der insgesamt 41 Unternehmen aus ganz Europa ausgezeichnet wurden. Mit dem Verzicht auf Eier aus Käfighaltung unterstützt Joey’s Pizza die artgerechte Tierhaltung. „Als einer der Marktführer im Pizza-Homedelivery tragen wir Verantwortung. Deshalb setzen wir darauf, dass jede Zutat von besonderer Qualität ist und den Tierschutzstandards entspricht. Die Umstellung auf Eier aus artgerechter Haltung war für Joey’s daher logische Konsequenz. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung unseres Engagements“, erläutert Friedrich Niemax, Geschäftsführer der Joey’s Pizza Service (Deutschland) GmbH. Dies betrifft bei Joey’s Pizza alle hühnereihaltigen Produkte wie den frischen Pizzateig, Pasta, Saucen sowie Dressings, gekochte Eier für den Belag und Muffins.
Darüber hinaus fördert das Unternehmen auch in anderen Bereichen schon seit langem den Tierschutz. So wird beispielsweise bei Thunfisch darauf geachtet, nur Sorten zu verwenden, die derzeit von Greenpeace empfohlen werden.
Auswahlverfahren und Hintergrund
Seit 2007 wird der internationale Tierschutz-Preis „Das Goldene Ei“ jedes Jahr an Unternehmen verliehen, die bereits ausschließlich Eier oder Eierprodukte von Hennen aus käfigfreien Haltungssystemen verwenden oder sich dazu verpflichten, auf Boden-, Freiland- oder Biohaltung umzustellen. Dies können Lebensmittelhersteller und -produzenten, Gastronomen, Lebensmitteleinzelhändler und Organisationen des öffentlichen Sektors sein. Durch die Umstellung unterstützen Unternehmen die Vision der internationalen Nutztier-Schutzorganisation Compassion in World Farming CIWF, die Haltungsbedingungen der Nutztiere zu verbessern. Durch die Firmenpolitik der Preisträger wurde bereits 20 Millionen Hennen zu einem artgerechteren Leben verholfen.
Die 5 Schritte der Konversion
Von Volker Wendeler
Als „Konversion“ wird im Marketing die Umwandlung einer Zielperson in einen Interessenten bezeichnet. Im Webmarketing soll der Besucher einer Webseite in einen Interessenten, der Besucher eines Online-Shops in einen Käufer oder Kunden konvertiert werden. Der Begriff wird auch für die messbare Zielerreichung von Marketingmaßnahmen verwendet. Bei klassischen Aktionen ist dies die Responsequote von Mailingaktionen, im Webmarketing bspw. die Anzahl neuer Newsletter-Abonnenten.
Die Konversionsrate wird im Webmarketing in Prozent der Besucher gemessen, die konvertiert wurden. Haben von 1.000 Besuchern in ei-nem Monat bspw. 10 Besucher den Newsletter abonniert, so beträgt die Konversionsrate 1%. Werte zwischen 1% und 5% sind die Regel. Konversionen verlaufen in Prozessen und in Phasen:
- Informationsuche im Internet
- Sichtung und Bewertung der Suchergebnisse
- Auswahl der Suchergebnisse und Seitenaufruf
- Orientierung auf der Webseite
- Suche nach Nutzen und Mehrwert
- Vertrauensbildung und Glaubwürdigkeit
- Aktion und Reaktion

Im 3. Prozessschritt findet die erste Konversion statt: aus einem anonymen Nutzer einer Suchmaschine wird ein Besucher einer Website. Es ist ein Seitenaufruf entstanden und der Suchende wurde zu einem neuen Besucher der Webseite konvertiert. Wie es dann weitergeht, hängt davon ab, ob und wie weitere Konversionsziele geplant und realisiert wurden.
Die Orientierung auf der Webseite muss ständig Antworten zu Fragen liefern wie „Wo soll ich jetzt klicken, um meinem Ziel näher zu kommen?“ Da der Webseitenbetreiber die konkrete Motivation des einzelnen Besuchers nicht kennt, muss er ihm auf jeder Seite möglichst viele Hilfestellungen und Zugänge zum Ziel anbieten. Dies kann über optische Anreize wie Buttons oder Banner erfolgen, durch Verlinkungen im Text, durch Navigationshilfen wie die „Brotkrumen-Navigation“ oder durch spezielle Funktionen. Viele Besucher haben keine Lust, lange in einer für sie fremden Navigation herum zu klicken und bevorzugen eine Suchfunktion, eine Sitemap oder Fly-Out-Menüs.
Der Nutzen oder Mehrwert, den ein Besucher von einer Webseite erwartet, hängt unmittelbar von seinen Absichten ab. Diese Situation ist mit der Situation vergleichbar, die sich einem Verkäufer in einem Geschäft bietet, wenn ein potentieller Kunde den Laden betritt, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass der Besucher der Webseite für den „Verkäufer“ während seines Besuchs unsichtbar bleibt.
Dennoch gibt es generelle Erfolgsfaktoren, die eine Webseite bieten sollte. Hierzu gehört das Erzeugen einer positiven Emotion. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ fällt in diesen Bereich ebenso wie „aufgeräumte“ freundliche Texte mit Absatzgliederung und Neugier weckende Überschriften. Dies gilt auch für klare Alleinstellungsmerkmale und eine eindeutige Differenzierung von der Vielzahl gleicher oder ähnlicher Anbieter. Wichtigster Erfolgsfaktor ist jedoch das Erzeugen von Begeisterung, indem dem Besucher mehr geboten wird, als er eigentlich erwartet hat.
Gerade hier treten jedoch in der Praxis die größten Diskrepanzen zwischen Erwartung und Befriedigung auf, die sich zu regelrechten Konversionskillern auswachsen können.
Beispiel für Konversionskiller:
- Im Suchergebnis wird etwas angeboten, dass auf der Landingpage nicht vorhanden ist.
- Statt der erwarteten Informationen zeigt die angeklickte Webseite für mehrere Sekunden „Loading...“.
- Die Landingpage ist unübersichtlich, überfüllt oder marktschreierisch aufgemacht.
- Der Besucher soll ein kompliziertes Formular mit vielen überflüssigen Eingabefeldern ausfüllen.
- Der Besucher fühlt sich von Kaufaufforderungen bedrängt.
Die Möglichkeiten für Konversionskiller sind endlos und führen allesamt zum Absprung des Besuchers, der schlimmstensfalls noch seine Frustration über seinen Mißerfolg mitnimmt und diese Webseite, die ihn enttäuscht hat, so schnell nicht mehr besuchen wird.
Die Vertrauensbildung entsteht ebenfalls bereits beim Überfliegen einer Webseite, wo ein Besucher nach Signalen für Glaubwürdigkeit und Vertrauen sucht. Solche Signale gehen von einer ästhetischen Gestaltung ebenso aus, wie von der Seriosität und Überprüfbarkeit der angebotenen Informationen. Gütesiegel, Kundenstimmen oder Success Stories und Referenzen schaffen Vertrauen. Deren Fehlen sowie Rechtschreibfehler, Werbeblabla oder unglaubwürdige Aussagen bzw. Werbeversprechen sind Konversionskiller.
Ist der Besucher nach allen diesen impulsiven Risiken noch immer auf der Webseite unterwegs, dann erwartet er schließlich klare Aktionsangebote und Handlungsaufforderungen. Bieten diese ihm wiederum den erwarteten Nutzen und zusätzlichen Mehrwert, dann führt er die gewünschte Handlung aus und erreicht die nächste Konversionsstufe: aus einem Besucher wird ein Interessent, der bspw. die angeboten Downloads herunterlädt. Kommt er nach seinem Erstbesuch später wieder auf die Webseite zurück, so wurde er zu einem Wiederbesucher konvertiert und nutzt vielleicht die angeboten Kontaktmöglichkeiten für eine persönliche Kontaktanfarge. Dies setzt sich in nach Produkt- oder Leistungsangeboten unterschiedlichen Zyklen und Phasen fort, bis der Besucher zuletzt zum Neukunden und Stammkunden konvertiert wurde.
Zum Experten für Online-Marketing. www.wemarcon.de/verkaufsunterstutzung/online-marketing-tipps-fur-hohere-konversionsraten.html
Der Darboven IDEE-Förderpreis 2011
Ausschreibung: 75.000 Euro für die Gewinnerin
Hamburg, im Februar 2011. Der Darboven IDEE-Förderpreis feiert dieses Jahr ein besonderes Jubiläum: Zum 10. Mal wird die renommierte Auszeichnung verliehen. Sie richtet sich an Frauen, die ihre innovativen und zukunfts-orientierten Geschäftsideen mit Tatkraft und Ausdauer verwirklichen wollen, um sich dauerhaft eine Existenz als Unternehmerin aufzubauen.
„Hoch motivierte Existenzgründerinnen mit einer Erfolg versprechenden Geschäfts-idee sind ein wichtiger Stützpfeiler, um dieWettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten“, so Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven. Dies hat den Kaffeeröster und Stifter bewogen, den Förderpreis zu gründen. Der Darboven IDEE-Förderpreis unterstützt die Geschäftsideen der Preisträgerinnen mit 75.000 Euro. Damit werden nicht nur die herausragenden Konzepte prämiert. Richtig eingesetzt, verschafft es den Existenzgründerinnen eine finanzielle Grundlage, um ihre kreativen Ideen für neue Produkte und innovative Geschäftskonzepte fit für die Vermarktung zu machen und ihr neu gegründetes Unternehmen erfolgreich und langfristig am Markt zu positionieren.
Die Jury
Ausgewählt wird die Preisträgerin durch eine hochkarätige Jury. Sie besteht aus Prof. Dr. Sonja Bischoff, Dr. Willi Hausmann, Norbert Leopoldseder, Dr. Anita Plantikow, Prof. Dr. Dr. Volker Schaub, Dr. Henning Voscherau, Prof. Dr. Karin von Welck und Dr. Frauke Petry. Die entscheidenden Kriterien sind dabei der Neuigkeitsgrad der Geschäftsidee, der bereits erzielte bzw. zu erwartende unternehmerische Erfolg, das persönliches Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Seit 1997 wird der Darboven IDEE-Förderpreis inzwischen alle zwei Jahre an Frauen vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind.
Preisträgerin 2009
Die Auszeichnung des Darboven IDEE-Förderpreises erhielt zuletzt Frau Dr. Frauke Petry. Die promovierte Chemikerin überzeugte die Jury mit einer herausragenden Produktidee: einen neuartigen, ökologischen Polyurethan-Kunststoff auf Wasser-basis. Der Name: HydroPUR. Er wird in Reifen gefüllt, um ihre Lebensdauer deutlich zu verlängern. Besonders großes Interesse an dem biologisch abbaubaren Kunststoff besteht in der Industrie. Denn HydroPUR wird vor allem dort eingesetzt, wo die Pannenhäufigkeit bei Reifen am größten ist: bei Baumaschinen, Logistik-, Müll- oder Sicherheitsfahrzeugen. Doch auch im privaten Bereich findet der elastische Kunststoff Absatzmöglichkeiten. So kommt er bei Rollstühlen und Rasenmähern zum Einsatz. Darüber hinaus hat Frau Dr. Petry weitere Anwendungs-felder im Blick. So soll HydroPUR unter anderem auch als Dämmstoff in der Bauwirtschaft verwendet werden.
Engagement, Durchsetzungskraft und der Wille zur Selbstständigkeit zeichnen die 35-jährige Geschäftsfrau als Gewinnerin des Darboven IDEE-Förderpreises 2009 aus. Die gebürtige Dresdnerin ist eine Unternehmerpersönlichkeit, die ihr Ziel nie aus dem Auge verloren hat. Mit unternehmerischem Geschick und Feingefühl entwickelte sie ein tragfähiges Firmenkonzept und gründete im März 2007 die PURinvent GmbH. Heute ist das Unternehmen weltweit der einzige Hersteller dieses neuartigen Kunststoffs als Schutz gegen Reifenpannen.
Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort unter www.darboven.com down-geloaded oder unter der folgenden Anschrift angefordert werden:
segmenta pr
Ute Lund
Feldbrunnenstraße 52
20148 Hamburg
Telefon 040/44 11 30-24
Telefax 040/45 97 22
E-Mail ifp@segmenta.de
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011; die Preisverleihung findet am 10. November 2011 in Hamburg statt.
Entrepreneurship Summit 2010
Auf Anfrage möchten wir auf eine Veranstaltung hinweisen. Veranstalter ist u.a. Prof. Günter Faltin, dessen Buch "Kopf schlägt Kapital" wir vor einiger Zeit rezensiert hatten. Hier alles Weitere:
Entrepreneurship Summit 2010, „Entrepreneurial Design“
Entrepreneurship bietet die Chance, mit unkonventionellen Ideen und Sichtweisen zu arbeiten und gerade damit erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzuhaben. Eine solche «Kultur des Unternehmerischen» bezieht bewusst gesellschaftlich engagierte Menschen ein, die bisher in der Welt der Wirtschaft weder für sich Handlungschancen sahen, noch als Anreger oder Akteure ernst genommen wurden. Sie legen den Finger auf Zustände, die verbesserungswürdig sind. Bei ihnen spürt man die Energie, auch wirklich etwas verändern zu wollen - und nicht mehr darauf zu warten bis Großorganisationen wie Parteien oder Verbände aktiv werden. Entrepreneurship als Weg, Vorstellungen schneller und präziser umzusetzen und sich dabei sogar eine ökonomische Lebensperspektive zu eröffnen.
Wir konnten Prof. Julian Nida-Rümelin, ehem. Staatssekretär für Kultur und Medien für eine der Keynotes gewinnen. Jens Mittelsten Scheid, Mitglied der traditionsreichen Unternehmerfamilie Vorwerk und diesjähriger Preisträger des Deutschen Stifterpreises ist für seinen Beitrag zu ‚Eigeninitiative in der Zivilgesellschaft‘ bekannt. Mit fast 30 Impulsgruppen bieten wir eine Vielzahl von hochkarätigen Angeboten. Dadurch finden zahlreiche Veranstaltungen parallel statt. Wir werden versuchen, möglichst viele Impulsgruppen aufzuzeichnen und den Teilnehmern des Summit zugänglich machen.
Unsere Gesellschaft braucht mehr unternehmerische Initiativen, die nicht neue Bedürfnisse herauskitzeln, sondern auf vorhandene Probleme mit ökonomischer, sozialer, aber auch künstlerischer Phantasie antworten. Wir freuen uns, dass als prominentes Beispiel hierfür Nena zu uns kommt. Die bekannte Popsängerin gründete die „Neue Schule Hamburg“ – ein Engagement für Social und Educational Entrepreneurship.
Stärker als in den Vorjahren werden wir Angebote zur Vernetzung der Teilnehmer untereinander machen. Detailliertes Programm und Anmeldung: www.entrepreneurship-summit.de
Datum: Samstag, 6. November 2010
Leitung: Prof. Faltin
Kooperationspartner: Freie Universität Berlin; BMW Stiftung Herbert Quandt
Medienpartner: „enorm- Magazin – Wirtschaft für alle“, FORUM Nachhaltig Wirtschaften
Ort: Henry-Ford-Bau, Freie Universität Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin
Zeit: ca. 8-20 Uhr
Kostenbeitrag: 35 Euro/25 Euro



