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Online-Umfrage: Wie planen Jungunternehmer?
Der Student Frederik Gronwald schreibt seine Masterarbeit über Startups. Wir unterstützen ihn dabei und veröffentlichen hier seine Bitte:
Liebe Gründerinnen, liebe Gründer,
im Rahmen meiner Masterarbeit an der Leuphana Universität beschäftige ich mich in Kooperation mit dem Innovations-Inkubator Lüneburg mit dem strategischen Planungsverhalten von Start Ups und jungen Unternehmen. In diesem Zusammenhang führe ich eine Onlinebefragung durch.
Mit Hilfe der Umfrage soll analysiert werden, inwiefern Gründer Ihr Vorhaben bis zum Zeitpunkt der Geschäftsaufnahme planen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll ein idealtypischer strategischer Planungsprozess entworfen werden, der sich an den Besonderheiten von Gründungsbetrieben orientiert. Planung meint in diesem Zusammenhang das gesamte Vorgehen (z.B. finanziell, personell, marktorientiert) bis zur eigentlichen Gründung.
In der wissenschaftlichen Literatur ist dieses Thema bis weilen noch sehr wenig erforscht. Um zu einem Erkenntnisfortschritt in dieser noch sehr jungen Disziplin beitragen zu können, bin ich auf die Unterstützung junger Unternehmen angewiesen, um relevante Ergebnisse herausarbeiten zu können.
Daher würde ich mich freuen, wenn Sie ca. 15 Minuten Zeit finden würden, um an meiner Umfrage teilzunehmen.
Der Link für die Umfrage lautet:
http://www.unipark.de/uc/fgronwald_Leuphana_Universit__t_/13e4/
Folgende Teilnahmevoraussetzungen müssen dabei im Rahmen des Untersuchungsdesigns für Ihren Betrieb erfüllt sein:
1. Die Gründung oder die Eintragung in das Handelsregister muss in den Bundesländern Hamburg oder Niedersachsen erfolgt sein (eine Handelsregister Eintragung ist dabei keine Voraussetzung zur Teilnahme!).
2. Es muss mindestens 1 Jahr seit der Gründung vergangen sein (damit der Erfolg der Planung aussagekräftig untersucht werden kann).
3. Seit der Gründung dürfen maximal 4 Jahre vergangen sein (um subjektive Verzerrungen zu minimieren).
Natürlich werden die Richtlinien des Datenschutzes eingehalten, die Umfrage wird anonymisiert durchgeführt und die Daten werden weder weitergegeben, noch für einen weiteren Zweck genutzt!
Die Befragung ist ab sofort freigeschaltet und bis einschließlich 17. Juni.2012 geöffnet.
Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie am Ende der Befragung einen Link sowie ein Passwort, mit dem Sie auf die exklusiv für Teilnehmer kostenfreien Forschungsergebnisse Zugriff erhalten. Auch der idealtypische Planungsprozess wird hier veröffentlicht.
Ich bedanke mich im Voraus bereits recht herzlich bei Ihnen und verbleibe mit freundlichen Grüßen!
Frederik Gronwald
Die richtige Honorarkalkulation
Viele Existenzgründer sind darauf angewiesen, für den beruflichen Start einen Kredit aufzunehmen. Ob es sich dabei nun um einen Kredit von der Bank oder um einen Förderkredit handelt, spielt insofern keine Rolle: Zurückgezahlt werden müssen alle Darlehen. Vor allem Freiberufler im Medienbereich können sich anfangs hier schwer tun, denn sie verdienen meist recht wenig zu Beginn ihrer Karriere.
Die Honorarberechnung
Wichtig ist, von Anfang an das Honorar richtig zu berechnen. Am besten hilft hier eine genaue Aufstellung der Arbeitstage pro Jahr, der geplanten Urlaubstage und der eventuellen Kranktage. Auch solche müssen mit einkalkuliert werden. Wichtig ist, dass die Wochenenden auch als solche eingerechnet werden, denn es wird noch oft genug vorkommen, dass sie als Arbeitstage herhalten müssen. Aus allen möglichen Tagen ergibt sich eine Stundenzahl, die pro Jahr geleistet wird. Durch die Aufrechnung der Ausgaben, die beruflich und privat entstehen, ergibt sich mit Hilfe der berechneten Stunden ein Betrag, der mindestens eingenommen werden muss.
Damit ist aber lediglich die Kostendeckung erreicht. Ein Gewinn soll erwirtschaftet werden, also muss auch dieser zu einem gewissen Prozentsatz eingeplant werden. Bei der Stundenberechnung wird übrigens in produktive und unproduktive Stunden unterschieden. In den produktiven Stunden wird eine Leistung erbracht, die einem Kunden in Rechnung gestellt werden kann. Die unproduktiven Stunden werden den Kunden im Prinzip anteilig ebenfalls in Rechnung gestellt, sie werden aber für Organisation und Verwaltung in Anspruch genommen.
Hilfe bei der Honorarberechnung
Wer als Existenzgründer mit der Honorarberechnung überfordert ist, findet natürlich Hilfe. Zum einen sind hier die Orientierungen für Honorare der Berufsverbände zu nennen. Sie geben eine Richtlinie vor und ermöglichen einen Vergleich. Auch ein Blick auf die Konkurrenz ist ratsam, damit das eigene Honorar sich weder deutlich darüber noch weit darunter ansiedelt. Natürlich müssen die persönlichen Verhältnisse berücksichtigt werden, aber auch Kunden werden den Vergleich vornehmen und sich fragen, warum die Unterschiede bestehen.
Sehr hilfreich ist überdies der Honorar-Rechner. Er verwertet die oben genannten Daten und errechnet daraus das Honorar, das theoretisch eingenommen werden muss, um Ausgaben zu decken und den Gewinn zu erwirtschaften. Damit lässt sich das Honorar schnell und einfach berechnen.
Wichtig: Alle Angaben sind ohne Gewähr! (Stand: April 2012)


