Investitionsplan für Existenzgründer
Der Investitionsplan beinhaltet den Investitionsbedarf und dessen Finanzierung. Der Plan wird meistens für jeweils ein Geschäftsjahr aufgestellt. Der Investitionsplan ist die Grundlage für Ihre Kreditbeschaffung. Darüber hinaus lässt sich eine solide Preiskalkulation nur auf der Basis eines Kapitalbedarfsplans erstellen. Anhand des Investitionsplan kann der Gründer zudem feststellen, ob sein Eigenkapital zur Deckung der Investitionen ausreicht oder ob ein Kredit aufgenommen werden muss.
Höhe der Investitionen ermitteln
Unter die Investitionen fallen alle geplanten Ausgaben zur Gründung selbst, die so genannten Gründungsinvestitionen. Das sind z.B. Genehmigungen, Gebühren oder Beratungshonorare. Als zweites sind alle kurzfristigen Kosten anzugeben. Diese beinhalten Waren und Warenlager, Miete, Material, Werbung etc. Langfristige Investionen sind meist solche in Computer- oder Telefonanlegen, Möbel, Büroausstattung oder auch den Firmenwagen.
Tragen Sie also alle Kosten für Investitionen, Betriebsmittel und Markterschließungskosten in eine Tabelle ein und berechnen Sie damit Ihre Investitionen.
Finanzierung anhand des Bedarfs berechnen
Wie und ob sie Ihre Investitionen über einen Kredit finanzieren müssen, entscheidet die Höhe Ihres Eigenkapitals. Ziehen Sie von den Gesamtinvestitionen einfach die Höhe Ihres Eigenkapitals ab, welches Sie für Investitionen verwenden wollen, ab. Das Ergebnis ist der zusätzliche Kapitaberarf, den Sie über ein Darlehen decken müssen. Beachten Sie, dass durch einen Kredit auch wieder Zinsen anfallen, die wiederum Ihr Betriebsergebnis mindern.


