Die privaten Finanzen bei Existenzgründung
Ganz zu Beginn Ihrer Finanzplanung stellen Sie Ihre privaten Finanzen auf. Machen Sie eine detaillierte Aufstellung, welche Kosten jeden Monat bei Ihnen anfallen. Unregelmäßige Kosten legen Sie auf den Monat um. So bekommen Sie einen genauen Wert, wie viel Geld Sie im Monat privat benötigen. Seine Sie möglichst realistisch und kalkulieren Sie großzügig. Falls Sie bis jetzt noch keinen Überblick über Ihre privaten Ausgaben haben, können Sie sich auf die ein oder andere Überraschung freuen. Denn auch neben dem Businessplan ist es immer gut zu wissen, was finanziell auf einen zukommt, um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein.
Tipp: Es bring Ihnen garnichts, wenn Sie hier und da versuchen, ein paar Euro durch Verzicht zu sparen. Ein Kinobesuch mehr oder weniger entscheidet nicht über Ihren Erfolg. Wenn Sie Ihre Selbstständigkeit schon zu Beginn als den großen Verzicht und das große Knausern ansehen, verlieren Sie schnell den Spaß. Was wiederum auch nicht bedeutet, dass Sie eventuellen Luxus einfach weiterführen können. Übertreiben Sie es einfach nicht und gönnen sie sich auch mal eine Belohnung.
Der Mindesumsatz
Die privaten Kosten sind für jeden Existenzgründer der wichtigste Posten bei der Mindestumsatzberechnung. Diese Kosten, addiert mit Ihren betrieblichen Ausgaben und Steuern, ergibt den Mindestumsatz, den Sie mit Ihrer Firma erreichen müssen, um davon leben zu können. An diesem Wert bemisst sich Ihr Erfolg in den ersten Jahren der Gründung.


