Wie kluge Unternehmer einfach Fördermittel beantragen – und damit Ihre Zukunft sichern

Fördermittel
Schöpfen viele Fördermöglichkeiten nicht aus: Jungunternehmer in Deutschland.

Sie führen ein mittelständisches Unternehmen in NRW und wollen investieren? Sie wollen Ihre Firma voranbringen – und so für die Zukunft fit machen? Zum Beispiel durch Investitionen, durch die Entwicklung von Innovationen oder einer klugen Finanzierung?

Genau dann liegen Sie mit Ihrer Suche nach Fördermitteln richtig. In NRW gibt es zahlreiche Förderprogramme. Das Überraschende: Häufig sind die Fördertöpfe voll. Denn viele Unternehmen verzichten darauf, Fördergelder zu beantragen – obwohl sie es könnten. Sie fürchten unter anderem den bürokratischen Aufwand. Ein Irrtum.   

Bei der Beantragung können freie Unternehmensberater und Fördermittelberater helfen. Für die Beratung gibt es ebenfalls finanzielle Förderungen. So kostet die Beratungsleistung manchmal nur die Hälfte.

Folgende 3 Gründe sprechen für eine Beratung:  

  • Gezielte Unterstützung: Die Beantragung von Fördermitteln kostet Zeit. Und genau die Zeit hat ein Geschäftsführer im Alltag nicht. Zudem ist es keine dauerhafte Arbeit. Es lohnt sich also nicht, jemanden einzustellen. Deswegen macht eine externe Unterstützung in diesem Fall Sinn.
  • Überblick: Die Unternehmens- und Fördermittelberater sind in der Regel viele Jahre auf dem Markt und kennen sich im Dschungel der Fördermittellandschaft aus. So stoßen Sie als Unternehmer auf Fördertöpfe, von denen Sie vielleicht noch nie gehört haben.
  • Detailwissen: Bei der Beantragung und Dokumentation kommt es häufig auf Detailfragen an. Man muss geschickt vorgehen, um die Fördermittel voll auszuschöpfen und keine Fehler zu begehen. Auch hier helfen die Unternehmensberater mit ihrer Erfahrung.


Stellen Sie jetzt kostenlos und unverbindlich eine Anfrage. Ein Unternehmensberater aus Ihrer Region wird sich bei Ihnen melden. In einem ersten unverbindlichen Gespräch können Sie klären, ob es Fördermittel für Ihr Vorhaben gibt.

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Kluge Unternehmer beantragen Fördermittel.

Ein weiterer Grund, warum Unternehmen keine Fördermittel beantragen: Sie sehen nicht genug Nutzen in den Fördergeldern. Dabei helfen Fördergelder dabei, die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

3 Gründe, die für die Beantragung von Fördermitteln sprechen:

  • Absicherung vor Krisen: Wenn Sie auch in guten Zeiten Fördermittel ausschöpfen, können Sie Rücklagen für mögliche Krisen bilden, durch die viele Unternehmen zum Sanierungsfall werden. Ob Eurokrise, Finanzkrise oder außenpolitische Krisen: Die letzten Jahre haben gezeigt, dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Jeder Euro Rücklage ist Gold wert. 
  • Absicherung gegen Wettbewerber: Wenn Sie keine Fördermittel abschöpfen, macht es vielleicht einer Ihrer Wettbewerber - und sichert sich so einen wirtschaftlichen Vorteil. Während Sie an Grenzen stoßen, hat die Konkurrenz noch Geld übrig. 
  • Verteilung der Fördergelder: Wenn die Fördertöpfe nicht ausgeschöpft werden, werden sie in Zukunft gekürzt oder fließen in andere Bereiche. Gerade bei EU-Fördermitteln hat das Folgen. Die Gelder fließen dann in andere Länder. Dort wird das "geschenkte Geld" mit Kusshand genommen. 

Zum Hintergrund: Interview mit einer Fördermittelberaterin

Jadranka Lux
Fördermittelberaterin Jadranka Lux

Jadranke Lux ist Unternehmensberaterin und langjährige Fördermittelberaterin aus Sundern im Sauerland.   Im interview erklärt Sie, warum Mittelständler alle Möglichkeiten ausschöpfen sollten und wie man den bürokratischen Aufwand reduzieren kann. Sie führt Existenzgründerberatungen für Gründer aus Essen, Dortmund, Hagen und anderen Städten im Ruhrgebiet durch. 

Viele Unternehmer scheuen sich davor Fördermittel zu beantragen. Wie kommt es dazu?

Jadranka Lux: Zum einen wissen die meisten mittelständischen Unternehmer überhaupt nicht, wie viele unterschiedliche Fördermitteltöpfe es gibt – sowohl in einzelnen Bundesländern, als auch Deutschlandweit und EU-weit. Die Fördermittellandschaft ist sehr unübersichtlich und nur in Fachkreisen bekannt.

Zum anderen fürchten sich die Unternehmen vor dem bürokratischen Aufwand. Der Mittelstand ist ja gerade in Deutschland schon von der Bürokratie geplagt. Da machen viele Geschäftsführer lieber einen Bogen um das Thema Fördermittel. Aber sie vergeben damit große Chancen, sich finanziell zu entlasten und ihr Unternehmen am Markt besser zu positionieren.

 

In Polen gibt es sogar ein eigenes Schulfach, bei dem es nur darum geht, wie man europäische Fördermittel beantragt!"  

Können Sie dafür ein Beispiel nennen?

Lux: Nehmen wir eine Firma, die bereits länger überlegt, ein neues Produkt zu entwickeln. Die ersten Ideen und Pläne sind schon vorhanden, aber für die Umsetzung fehlt einfach die Zeit. Denn dafür müsste ein Mitarbeiter abgestellt werden – und das können sich wiederum viele nicht leisten. Also wird die Produktentwicklung ständig verschoben.

Was die Geschäftsführung vielleicht nicht weiß: Es gibt das „Zentrale Programm Mittelstand“, kurz ZIM, über das Mitarbeiter verlustfrei abgestellt werden können, um an Innovationen zu arbeiten. Nehmen wir an, das Unternehmen nutzt diese Chance. Und drei Jahre später trägt das neue Produkt dazu bei, dass neue Märkte erobert wurden. Solche Erfolgsgeschichten schreiben Unternehmen, die offen für Fördermittel sind.

Aber es gibt auch die umgekehrte Situation: Ein Unternehmen lehnt es ab, nach Fördermitteln zu suchen und investiert komplett aus eigener Tasche. Kurze Zeit später kommt die nächste Krise und der Umsatz bricht ein. In solchen Situationen zeigt sich, ob man genug finanzielle Rücklagen hat, um auch ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr durchzustehen. Und genau diese Rücklagen werden gebildet, wenn man Fördermittel vorher abgeschöpft hat.

 

Und wie gehe ich mit der Bürokratie um?

Lux: Viele Konzerne haben eigene Abteilungen, die darauf spezialisiert sind, Fördermittel einzusammeln. Im Mittelstand gibt es dafür kein Personal, zumal eine Beantragung ja keine dauerhaften Personaleinsatz fordert. Deswegen macht es Sinn, mit einem Fördermittelberater zusammenzuarbeiten. Diese Leistung wird in der Regel von freien Unternehmensberatern angeboten.

Mit dem Fördermittelberater kann man strategisch darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt. Der Berater entlastet das Unternehmen dann auch bei der Beantragung. Dazu kommt: In den meisten Fällen wird eine solche Beratungsleistung ebenfalls mit 50 bis 70 Prozent Kostenübernahme gefördert.

 

Welche Fördermittel gibt es denn speziell für eine Unternehmensberatung?

Lux: Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten. In NRW zum Beispiel das Beratungsprogramm der Wirtschaft IBP. Und für Unternehmen, die über fünf Jahre am Markt sind, gibt es unter anderem die Potenzialberatung der GIB. Auch in anderen Bundesländern gibt es ähnliche Programme mit anderen Namen. Dazu kommt der Beratungszuschuss für eine Gründerberatung durch das BAFA. Für Unternehmen, die sich in einer Krisensituation befinden, gibt es ebenfalls spezielle Programme, zum Beispiel die BAFA-Förderung für "Unternehmen in Schwierigkeiten".

Für solche Programme müssen die Unternehmensberater akkreditiert sein. Das gibt den mittelständischen Unternehmen die Sicherheit, dass man es mit einem professionellen und erfahrenen Berater zu tun hat.

 

Wenn Sie auf andere Länder schauen: Gibt es eigentlich kulturelle Unterschiede, was den Umgang mit Fördermitteln angeht?

Lux: Ja, die gibt es! In Deutschland denken viele Mittelständler, dass Sie es auch ohne Unterstützung schaffen. Um in ein anderes Land zu schauen: In Polen gibt es sogar ein eigenes Schulfach, bei dem es nur darum geht, wie man europäische Fördermittel beantragt! Die Fördermittel werden dort als Geschenk und als Selbstverständlichkeit angesehen. So sollte es auch bei uns sein. Dann geht es Deutschland in zwanzig Jahren noch so gut wie heute. 

Vielen Dank für das Interview!

 

Stellen Sie jetzt eine unverbindliche und kostenlose Anfrage. Ein Unternehmensberater aus Ihrer Region wird sich bei Ihnen melden. Mit der Beraterin oder dem Berater können Sie darüber sprechen, welche Fördermittel es gibt und wie man sie beantragen könnte.

Hier zum kostenlosen Erstgespräch.

Weitere Infos 

  • Beachten Sie auch: In jedem Bundesland gibt es unterschiedliche Fördermitteltöpfe. Wenn Sie in Sachsen gründen haben Sie eine ganz andere Fördermittellandschaft als bei einer Existenzgründung in Nordrhein-Westfalen oder in Bayern. Deswegen macht es Sinn, regional nach Experten zu suchen, die Ihnen bei Fördermitteln weiterhelfen können. 
  • Gründerberater helfen auch bei der Erstellung des Businessplans. Im Businessplan geht es unter anderem um die Geschäftsidee, die Marktanalyse und die Kalkulation.
  • Das Thema Fördermittel kommt häufig auch im Rahmen einer Unternehmensnachfolge auf den Tisch - entweder für den Nachfolger, der eine Firma kaufen will oder für den Inhaber, der sein Unternehmen verkaufen möchte

Bilder: ©contrastwerkstatt - Fotolia.com

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