Der Businessplan für Existenzgründer

Ein Businessplan ist die Grundlage für jede Erfolgreiche Existenzgründung. Seinen Inhalt  kann man grob in zwei Bereiche einteilen, die wären: Gründungskonzept, Marktanalyse und Finanzplanung. Der Businessplan für Existenzgründer beschreibt das Vorhaben des Gründers sowie den Finanzierungsbedarf, zum Beispiel für Anschaffungen. Neben den finanziellen Aspekten und der Festlegung der Geschäftsziele wird in einem Businessplan auch eine Markt- bzw. Wettbewerbsanalyse durchgeführt. Für die im Businessplan festgelegten Ziele wird ein festgelegter Zeitrahmen bestimmt, in diesem die Ziele umgesetzt werden sollen.

Der Businessplan zur Existenzgründung soll neben der Planungssicherheit auch potentielle Geldgeber vom Konzept der Gründung überzeugen. Er ist die Grundlage für jegliche Förderung von staatlicher oder privater Seite. Der Businessplan soll aber nicht nur für die eigentliche Existenzgründung dienen, sondern stetig für das Unternehmen fortgeschrieben werden. Mit Hilfe des Businessplan kann auch später noch ständig die Weiterentwicklung und der aktuelle Stand des Unternehmen beschrieben werden. Auch für spätere Investoren oder Finanzierungen wird meist ein Businessplan vom Unternehmen gefordert.

1. Das Gründungskonzept

Beschreiben Sie hier Ihre Geschäftsidee: Wem wollen Sie mit Ihrer Gründung welchen Nutzen bringen? Haben Sie einen bestimmten Bedarf festgestellt? An welche Zielgruppe wollen Sie ich richten? Die genaue Beschreibung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung sowie eine konkrete Zielgruppendefinition enthält das Gründungskonzept.

Zum Gründungskonzept für Existenzgründer

2. Die Marktanalyse

Ohne einen ausrichtend großen Markt können Sie nichts verkaufen. Daher ist es ungemein wichtig, dass im Vorfeld der Gründung eine Markt-, Wettbewerbs- und Standortanalyse gemacht wird. Wo rechnen Sie sich am meisten Umsatz aus? Anwelchem Ort möchten Sie gründen? Würde Ihr Unternehmen überhaupt von den Kunden wahrgenommen. Lesen Sie hier, wie Sie den Markt für sich gegen den Wettbewerb gewinnen können.

Zur Markt-, Wettbewerbs- und Standortanalyse für Existenzgründer

3. Die Finanzplanung

Die dritte Säule Ihres Businessplans für Existenzgründer ist die Finanzplanung. Hier ermitteln Sie Ihren kurz-, mittel- und langfristigen Kapitalbedarf. Mit einem guten Finanzplan können Sie Engpässe im Vorfeld erkennen und beheben sowie Investitionen planen, finanzieren und umsetzen. Ein guter Finanzplan ist zudem sowohl Grundlage als auch Vorrausetzung für einen Existenzgründerkredit.

Zum Finanzplan für Existenzgründer

4. Sonstige Unterlagen

Zu jedem Businessplan gehört ein Lebenslauf. Des weiteren müssen, je nach Branche, folgende Unterlagen ergänzt werden:

  • Zeugnisse
  • Pacht- oder Mietverträge
  • Franchiseverträge
  • Gesellschaftsverträge, z.B. der Existenzgründung Gmbh
  • Markt- und Standortstudien
  • Bilanzen (bei Betriebsübernahmen)

Weitere Ansprechpartner

Neben den Einrichtungen gibt es auch zahlreiche private Anbieter wie zum Beispiel Steuerberater für Existenzgründer oder Unternehmensberater, die entsprechend bei der Existenzgründung bzw. generell bei der Geschäftstätigkeit beraten und bei der Erstelllung und Fortschreibung vom einem Businessplan oder Existenzgründer Steuern helfen.

Zu den Beratungsangeboten für Existenzgründer

Zur Erstellung eines Businessplan bieten verschiedene Einrichtungen wie die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer spezielle Beratungsangebote, Coaching Existenzgründung und spezielle Existenzgründer- Seminare an. Meist ist dieses Angebot gegen eine geringe Gebühr oder kostenlos verfügbar. Unter anderem sind so spezielle Berater bei der Erstellung hilfreich.

Zu den Seminarangeboten für Existenzgründer