Förderung für Existenzgründer und Jungunternehmer: Weil jeder Gründer günstig starten will

Die gute Nachricht: Viele staatliche und private Stellen unterstützen und fördern Existenzgründer. Das erleichtert den Sprung in die Selbstständigkeit. Die schlechte Nachricht: Es ist schwierig, die richtigen Fördermittel für sich zu finden und zu beantragen. Lesen Sie hier, welche Fördermittel es gibt - und wie Sie weiterkommen

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Den Durchblick bei Fördermitteln - keine einfache Aufgabe.

Existenzgründungsförderung: Die Fakten

Große Auswahl

Es gibt zahlreiche Förderprogramme und Fördermittel für Existenzgründer, die sich aber sehr stark unterscheiden. Gründer bekommen unter anderem günstige Kredite, finanzielle Zuschüsse, Bürgschaften und die Übernahme von Beratungskosten. Fast alle Gründer versuchen Fördermittel oder Förderungen zu bekommen, damit die finanzielle Belastung nicht so hoch ist. 

Schwierige Beantragung

Die Beantragung von Fördermitteln ist oft kompliziert. Man muss unzählige Papiere korrekt ausfüllen. Außerdem muss man eine Reihe von Bedingungen erfüllen. Hinzu kommt: Sie brauchen dafür in der Regel einen überzeugenden Businessplan, der professionell erarbeitet wurde. Also mit Geschäftsidee, Marktanalyse, Finanzplanung und vieles mehr. 

Je nach Bundesland

Jedes Bundesland in Deutschland hat eigene Fördertöpfe. Hinzu kommen Fördermittel, die bundesweit ausgeschüttet werden. Es gibt unterschiedliche Behörden, die Existenzgründer mit Förderungen unterstützen. Zum Beispiel das Arbeitsamt bzw. die Arbeitsagentur, die KfW-Bank und andere regionale Förderbanken. Dazu kommen Behörden wie das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).Mit diesem Wirr-Warr kommen die wenigsten Gründer zurecht. 

Beratung zu Fördermitteln für Gründer

Viele Gründer suchen sich zuerst einen professionellen und erfahrenen Gründerberater. Der Gründerberater kennt die Fördermittel aus der Region und hilft bei der Beantragung. Der Berater hilft auch beim Businessplan. Hier können Sie unverbindlich Kontakt zu einem Gründerberater aus ihrer Region aufnehmen.

Ihre Anfrage zur Gründungsberatung
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Wobei kann Ihnen ein erfahrener Gründerberater helfen?*
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  Förderung und Zuschüsse
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Existenzgründer Beratung

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Drei Förderbereiche für Gründer

Finanzielle "Geschenke" (Gründungszuschuss)

Um es klar zu sagen: Fast kein Gründer in Deutschland bekommt mehr finanzielle Geschenke. Diese Zeiten sind leider vorbei. Der Gründungszuschuss ist stark gekappt worden. Es ist sehr schwierig, den Zuschuss zu erhalten, weil die Agenturen versuchen alle in Jobs zu vermitteln. Sie müssen also auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. 

Kredite und Darlehen

 Für Existenzgründer gibt es eine Reihe von Gründerkrediten und Gründerdarlehen. Bei diesen Krediten zahlen die Gründer sehr wenig Zinsen. Außerdem übernimmt eine Kreditanstalt oder Bank ein Teil des Haftungsrisikos. 

Zuschüsse für Beratungen

Es gibt erfahrene Gründerberater und Unternehmensberater. Diese Berater sind erfahrene Kaufleute, kennen die Fördermittellandschaft und helfen dabei, eine Firma aufzubauen. Für diese Eins-zu-Eins-Beratung gibt es Zuschüsse. Dadurch zahlt man als Gründer weniger. 


Der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt

Das ist die wohl wichtigste staatliche Förderung für Existenzgründer. Denn auch wenn man die Betriebskosten decken kann und die Finanzierung des neuen Geschäftes steht, muss man auch von etwas Leben, also Miete und den Wocheneinkauf bezahlen. Der Zuschuss vom Arbeitsamt deckt während der Gründung mehrere Monate lang die privaten Kosten und nimmt damit eine schwere Last vom Gründer. Allerdings ist der Gründungszuschuss stark gekürzt worden. Auf der Themenseite erfahren Sie, was dabei zu beachten ist und unter welchen Umständen diese staatliche Förderung für Existenzgründer gewährt wird.

Zum Existenzgründerzuschuss Arbeitsamt


Finanzielle Förderung: Kredite und Darlehen

Neben regelmäßigem Geld für die privaten Kosten braucht man meistens auch Startkapital. Denn die meisten Konzepte sind ohne zusätzliches Geld nicht umsetzbar. Hier ist die Auswahl an Fördermöglichkeiten für die Existenzgründung fast schon unübersichtlich. Alle Informationen über Kredite und Darlehen für Existenzgründer und Jungunternehmer. Auch Themen wie die Schufa-Auskunft werden dort besprochen. Bereiten Sie sich gut auf das Bankgespräch vor!

Zur Förderung von Krediten und Darlehen


Förderung von Beratung und Coaching

In fast allen Fällen ist das Hinzuziehen eines Experten unerlässlich für eine erfolgreiche Gründung. Noch bevor die ersten Bankgespräche gemacht werden, muss eine belastbare Gründungsstrategie entwickelt werden. Auch nach der Gründung ist ein begleitendes Coaching sinnvoll und trägt zum weiteren Erfolg bei. Weil die Betreuung des Gründers so wichtig für den Erfolg ist, wird sie vom Staat bezuschusst. Lesen Sie hier mehr darüber.

Einfach erklärt: Der BAFA-Fördertopf Gründerberatung

Der Vermittlungsgutschein für Arbeitslose und Arbeitsuchende

Zum Gründercoaching (veraltet, galt bis Ende 2015)

 

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Weitere Gründer-Themen

Der Businessplan oder das Geschäftskonzept ist die Grundlage und entscheidet über Erfolg oder Scheitern des Vorhabens. Neben einem Konzept muss sich der Gründer auch über die Finanzierung Gedanken machen, sofern ein Kapitalbedarf vorhanden ist. Manchmal ist es für den Gründer leichter, einen fließenden Übergang zwischen einem Angestelltenverhältnis und der Selbstständigkeit einzugehen. Sofern der alte Arbeitgeber zustimmt, kann man seine betrieblichen Stunden reduzieren und die gewonnene Zeit in den Aufbau des Unternehmens investieren.

Sollte der Kapitalbedarf größer sein, hilft die KfW Bank durch eine staatliche Förderung für Existenzgründer unterstützend. Bei der Existenzgründung ist Know-How oft ein entscheidender Faktor. 

Förderungen in der Unternehmensnachfolge 

Wer einen Betrieb übernimmt oder ein Unternehmen kauft, ist offiziell ein "Unternehmensnachfolger". Plötzlich ist man Chefin oder Chef - und hat ganz neue Aufgaben. Viele Nachfolger müssen auch einen Sanierungsstau abarbeiten und die Firma auf Vordermann bringen. 

Für diese strategische und unternehmerische Arbeit gibt es entsprechende Förderprogramme für Unternehmensberatungen. Als Inhaber kann man also gemeinsam mit einem erfahrenen Unternehmensberater die Pläne besprechen und umsetzen. Mehr Infos auch auf der Themenseite zur Unternehmensnachfolge.


Auch die IHK fördert Existenzgründung

Für viele Existenzgründer ist die IHK, die Industrie- und Handelskammer, der erste Ansprechpartner. Es gibt in Deutschland über 80 örtliche Vertretungen der IHK - unter anderem in praktisch jeder größeren Stadt, wie in Hamburg und Berlin aber auch in den ländlichen Regionen. Viele IHK-Stellen haben eigene Ratgeber veröffentlicht oder laden regelmäßig zu Veranstaltungen für Existenzgründungen ein.

Allerdings muss man auch sagen: Manche Existenzgründer sind mit dem Angebot der IHK nicht ausreichend zufrieden. Sie können sich überlegen, ob sie mit einem persönlichen Gründercoach ihre Existenzgründung professionell vorbereiten. Die Gründerberater sind freie Unternehmensberater. Allerdings werden ihre Leistungen durch unterschiedliche Mittel häufig gefördert, unter anderem durch das Gründercoaching Deutschland. Für Existenzgründer heißt das: Sie müssen im Idealfall deutlich weniger für eine professionelle Beratung zahlen.

Die IHK-Vertretungen in Deutschland haben bereits eine Menge Informationen veröffentlicht. Hier ein Auszug von verschiedenen PDFs, die frei zugänglich sind:

Manche IHK haben auch für spezielle Gruppen Broschüren oder andere Infos vorbereitet. Es lohnt sich, die örtliche IHK anzurufen und nachzufragen. Zum Beispiel haben wir bei unserer Recherche einen zweisprachigen Ratgeber gefunden. Auf Deutsch und Türkisch hat die IHK Reutlingen ein Papier veröffentlicht. 

Für alle Broschüren und Informationen gilt: Für eine Existenzgründung braucht man einen professionellen Businessplan. Man kann einen solchen Businessplan allein schreiben, auf Vorlagen zurückgreifen - oder sich mit einem Berater zusammensetzen und den Plan erarbeiten.

Auch zum Thema Finanzierung finden sich Broschüren: 

Wichtig: Der Businessplan ist nicht nur "irgendein Wisch", den man "irgendwo vorzeigen muss". Sondern: Es geht darum, dass man sich genau fragt, wie man sich von seiner Konkurrenz absetzen will, welche Strategie man hat, welche Kosten exakt entstehen und wie man seine Existenzgründung finanzieren will. Mehr zur Finanzierung auch in unserem Kapitel "Kredite für Existenzgründer".

Weitere Angebote der IHK sind Aktionstage zum Thema Gründungsfinanzierung oder auch Berichte über Trends in der Existenzgründung in den vergangenen Jahren. Letztlich kommt es immer auf die Person vor Ort an. Wenn man einen kompetenten Ansprechpartner in der IHK findet, mit dem man auch auf persönlicher Ebene klarkommt, ist einem schon sehr geholfen. Deswegen unser Rat: Einfach anrufen und sehen, ob einem geholfen wird!

 

 

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