Existenzgründung in Halle: So starten Sie durch

Sie planen eine Existenzgründung in Halle? Dann lesen Sie jetzt weiter, was Sie dafür benötigen.

Wussten Sie, dass zwei Drittel aller Gründer scheitern? Eine Hauptursache liegt darin, dass sich viele Gründer nicht gut genug vorbereiten. Erfahrene Existenzgründerberater raten dazu, folgende drei Fragen zu bearbeiten:  

 

Frage 1: Wie unterscheiden ich mich von anderen?

Existenzgründer müssen dafür sorgen, dass Sie nicht das Gleiche anbieten, was schon alle anderen anbieten. Sonst gibt es für die Kunden keinen Grund zu wechseln. Man kann sich auch die Kleinigkeiten unterscheiden: Ein besserer Service, ein besseres Angebot, ein besseres Marketing. Arbeiten Sie daran!

Gründerin in einer Halle
Drei wichtige Fragen.

Frage 2: Wie werde ich ein Spezialist?  

Viele Gründer wollen mit Ihrer Firma erst einmal alles abdecken. Aber die Kunden suchen Spezialisten. Konzentrieren Sie sich auf ein kleines Geschäftsfeld und versuchen Sie, dort zu den Besten zu gehören! Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dauerhaft neue Kunden zu Ihnen kommen!

 

Frage 3: Wie gewinne ich Kunden?

Viele Existenzgründer in Halle, aber auch in allen anderen Regionen sind häufig gute Fachkräfte. Aber sie machen sich zu wenig Gedanken, wie sie systematisch Kunden gewinnen. Hierfür muss man Marketing-Kanäle entwickeln und austesten. Und zwar mehrere Kanäle, damit man versteht, wie Kunden am besten kommen.

 

Wie werde ich ein Spezialist? Wie kann ich mich unterscheiden? Bei solchen Fragen helfen Unternehmensberater, die auf Existenzgründer spezialisiert sind. Auch bei Fragen zum Businessplan, zu Krediten und Fördermitteln können Gründerberater helfen. Nehmen Sie jetzt unverbindlich und kostenlos Kontakt auf.

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Existenzgründer in Halle: „Kunden suchen Spezialisten“

Ernst Mennesclou ist langjähriger Strategieberater und Gründercoach aus Halle. Er berät Existenzgründer aus Halle und den umliegenden Regionen in Sachsen-Anhalt. Im Interview erklärt er, warum sich Existenzgründer und Unternehmer darauf konzentrieren müssen, sich von ihren Wettbewerbern zu unterscheiden.

 

Wer Friseur ist, eröffnet einen Friseursalon, wer Koch ist ein Restaurant und ein Fotograf verkauft Fotos: Warum reicht eine solche allgemeine Geschäftsidee nicht mehr aus, um erfolgreich auf dem Markt zu bestehen? 

Gründerberatung durch Ernst Mennesclou
©Ernst Mennesclou

Weil sich die Märkte und die Kunden verändert haben. Die Kunden können heute wählen, bei welchem Unternehmen sie einkaufen. Und sie haben das Problem, dass die meisten Anbieter in der jeweiligen Branche schlichtweg alle das Gleiche anbieten. Viele Unternehmen stecken in der „Austauschbarkeitsfalle“. Sie müssen sich die Frage stellen: Warum soll der Kunde ausgerechnet Ihnen den Auftrag geben oder etwas bei Ihnen kaufen? Die Unternehmen müssen dem Kunden glaubhaft und überzeugend rüberbringen, worin sie besser sind als ihre Mitbewerber.

„Woran liegt es, dass es einigen Unternehmen gut geht und anderen nicht?“

Eines ist doch hochinteressant: Es gibt Unternehmen, die jammern und stöhnen, dass sie keine Aufträge haben. Andere Unternehmen aus der gleichen Branche sind ganz gut ausgelastet und wieder andere haben volle Auftragsbücher. Es liegt also nicht am Bedarf, sondern an anderen Themen  wie zum Beispiel der Positionierung.

 

Viele Selbstständige möchten auf mehreren Standbeinen stehen und bieten einen Bauchladen von verschiedenen Dienstleistungen an. Warum ist eine Spezialisierung besser als ein Bauchladen? 

Viele haben Angst, Aufträge zu verlieren wenn sie nicht alles machen, was die Kunden gerade von Ihnen möchten. Und die meisten haben auch ein breites Fachwissen und meinen, damit mehr Aufträge zu bekommen. Sie haben aber nicht überlegt, was die Kunden suchen. Kunden suchen nicht den Allrounder, sie suchen Spezialisten. Jeder Kunde will die optimalste Lösung für das geringste Geld. Das ist die Ausgangssituation in der heutigen Zeit, mit der Existenzgründer und Unternehmer arbeiten müssen.

 

Es gibt tausend Möglichkeiten, mich zu spezialisieren. Wie findet man die richtige Nische, sein Spezialgebiet? 

Zuerst kommen die eigenen Talente und das Fachwissen. Was können Sie besonders gut, resultierend aus der Ausbildung, Weiterbildung und Berufserfahrung?  Danach werden Leistungen entwickelt, die ich aufgrund meiner Kenntnisse und Fähigkeiten anbiete. Jetzt muss herausgearbeitet werden, welchen Nutzen und welche Vorteile diese Leistungen haben und welche Zielgruppe hierfür in Frage kommen.

Nun geht es darum, mit den jeweils möglichen Zielgruppen zu sprechen, um herauszufinden, ob die angebotenen Leistungen,  Wünsche, Anforderungen, Sorgen und Vorstellungen der Zielgruppe zu erfüllen sind. Erst durch das genaue Befragen der erfolgversprechendsten Zielgruppen bekomme ich einen detaillierten Einblick, ob ich eine Lösung für den Kunden anbieten kann. Diese Leistungen müssen ständig überprüft und angepasst werden.

 

Was ist, wenn ich mir eine „schlechte“ Nische ausgesucht habe? Wenn es gar keine Kunden in diesem Gebiet gibt? 

Wenn ich mein Konzept nach den bereits beschriebenen Kernthemen erstellt habe, aus der Vergangenheit eine grundsolide Qualifikation nachweisen kann und bereits in der Praxis weiß, welche Zielgruppe infrage kommt, haben Sie bereits eine gute Basis. Gehen Sie scheibchenweise vor.

Das heißt: Suchen Sie sich einen Teilbereich Ihrer Zielgruppe aus und sprechen Sie mit dieser Zielgruppe Ihr gesamtes Konzept durch. Aufgrund dieser Rückkopplungen erkennen Sie sehr schnell, ob es die falsche Zielgruppe ist oder Ihr Konzept für die Zielgruppe noch nicht geeignet ist. Alternativ müssen andere Zielgruppen gesucht oder das Konzept noch angepasst werden.

 

Viele Gründer stecken ihre ganze Arbeit in die Eröffnung eines Geschäfts. Wenn dann der erste Ansturm von Freunden und Bekannten vorbei ist, merken sie, dass nicht genug Kunden kommen.

Ja, die lieben Freunde und Bekannte. Wie oft höre ich zu Beginn einer Gründung, dass bereits viele Aufträge durch die Familie oder Freunde und Bekannte bereits vorliegen. Viele versprechen nach der Eröffnung Einkäufe zu tätigen. Wenn es dann soweit ist, sind die lieben Bekannten und Verwandten nicht mehr auffindbar. Ein gutes Konzept mit den entsprechenden Hochrechnungen zur Erreichung des Umsatzes lässt bereits erkennen, wie viele Aufträge oder Bestellungen pro Jahr getätigt werden müssen. Weiterhin müssen der durchschnittliche Auftragswert, die Auslastungsquote, die Soll- und Ist- Stunden eines Jahres berechnet werden. Jeder Unternehmer braucht seine eigenen internen Kennzahlen.

 

Wie mache ich gutes Marketing für mein Geschäft? 

Eine gute Frage, die ich versuche im umgekehrten Sinne zu beantworten. Marketing ist nicht nur Werbung alleine sondern das fertige Bild, das aus vielen Mosaiksteinchen besteht: Ein  Angebot, das zu 100 Prozent auf die Zielgruppe ausgerichtet ist, ein Firmeninhaber, der seine Kunden auch emotional und motivbezogen beraten kann und ihnen zur Seite steht.

Und natürlich: In den Werbeaussagen, ob Anzeigen, Internet oder Flyer, sollten nicht nur die Leistungen, sondern auch die Vorteile und Nutzen für die Kunden beschrieben und dargestellt werden.

Wichtig ist: Wir sollten uns nicht nur auf Produkte und Dienstleistungen, sondern vor allem auf die Menschen konzentrieren. Hinter jeder Dienstleistung oder Kauf einer Ware steht ein Motiv. Und das Motiv oder der Beweggrund, warum tue ich etwas, warum kaufe ich etwas, wird nur von Menschen ausgelöst. Jeder Mensch hat Wünsche, Vorstellungen, Sorgen und Anforderungen.

Das Ganze ist wie ein Paket. Jede einzelne Tätigkeit ist wie ein Puzzleteil. Viele Aktivitäten geordnet, thematisch und zeitlich ineinandergefügt ergibt ein Bild. Dem Kunden muss ich ein Bild meiner Qualifikation und meines fachlichen Könnens, meine Spezialisierung vor der Auftragserteilung vorlegen, um die Chance zu bekommen den Auftrag zu generieren.

 

Zur Person

Ernst Mennesclou hat in seinen Workshops und Seminaren bereits über 6.000 Teilnehmer geschult. Seine Seminare wurden von Stiftung Warentest mehrfach sehr positiv bewertet. Ernst Mennesclou hat über 600 Unternehmer beraten. Er ist Mitglied in zahlreichen Fachverbänden wie dem StrategieForum und dem Bundesverband der freien Berater. Außerdem gehört Ernst Mennesclou zum Team aus Gründerberatern, mit denen wir deutschlandweit kooperieren und mit denen man über dieses Formular Kontakt aufnehmen kann, wenn man sich professionelle Unterstützung bei der Existenzgründung holen möchte.


Standortsuche in Halle

In Halle sind Gewerbeflächen vergleichweise günstig – im Vergleich zu anderen Städten wie München, Köln oder Hamburg. Trotzdem sollten Sie sich nicht spontan für einen Standort entscheiden, sondern klug auswählen. Ihre Zielgruppe sollte in der Gegend sein, gleichzeitig sollten nicht zu viele Wettbewerber im direkten Umfeld vorhanden sein.  Mit unserem Standort-Tool erhalten Sie einen ersten Einblick.


Existenzgründung in Halle

In Halle an der Saale leben rund 230.000 Menschen. Halle ist die fünftgrößte Stadt in den neuen Bundesländern und belegt Platz 31 der größten Städte in Deutschland. Mit der Martin-Luther-Universität ist eine der ältesten Hochschulen in Halle ansässig. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, aber auch Museen, Burgen und Kirchen sorgen für einen beständigen Strom an Touristen. Nur eine Andock-Möglichkeit für Existenzgründer, die etwa in der Hotellerie oder in der Gastronomie gründen wollen. Halle hat eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit, was dazu führt, dass viele sich aus der Not heraus selbstständig machen.

Bei einer Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit fehlt häufig das Startkapital. Um einen entsprechenden Gründerkredit zu erhalten, muss man umso mehr Energie in ein tragfähiges Gründungskonzept stecken. An zwei Standorten sind viele Unternehmen angesiedelt: Im Industriegebiet Star Park A14 in Halle und im Technologiepark Weinberg Campus. Mehr als hundert Unternehmen sind im Technologiepark angesiedelt.

Wer nach einer Existenzgründerberater in Halle sucht, hat mehrere Möglichkeiten. Oft bieten die Arbeitsagentur, aber auch die örtliche IHK und Handwerkskammer Informationsveranstaltungen an. Hier kann man sich auch beraten lassen. Viele Gründer suchen sich aber auch einen persönlichen Gründerberater, der sie von der ersten Idee über die Kreditbeschaffung bis zum Start begleitet und berät. Gemeinsam arbeiten Sie an Ihrem persönlichen Businessplan. Für eine solche Gründerberatung gibt es häufig Fördermittel.

 

Wirtschaftsregion Leipzig/Halle

Die Wirtschaftsregion Halle / Leipzig gehört zum zweitgrößten Wirtschaftsraum in Ostdeutschland nach Berlin. Die beiden Städte liegen ungefähr 40 Minuten auseinander. Im 50-Kilometer-Radius arbeiten hier 1,7 Millionen Menschen. Wer eine Existenzgründung in dieser Region plant, kann also auch größer denken. Insbesondere bei einer Spezialisierung kann es auch sein, dass interessante Kunden aus Leipzig nach Halle fahren. Mehr Informationen zur Existenzgründung in Leipzig finden Sie hier.

 

Fördermittel für eine Existengründung in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt fördert die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB Bank) Existenzgründer. Sie vergibt den ERP-Gründerkredit, das sogenannte Startgeld. Dies ist ein vergünstigtes Darlehen. Auch Existenzgründerberatungen werden durch die IB Bank gefördert. Die Förderhöchstgrenze liegt derzeit bei 50 Prozent (Stand 1/2017). Das bedeutet: Als Gründer müssen Sie für eine Beratung zwar zahlen. Sie bekommen aber rückwirkend die Hälfte erstattet. Die Beratung beinhaltet zum Beispiel Unterstützung beim Businessplan, bei Bankgesprächen und der Finanzkalkulation. 

 

 

Existenzgründung und Handwerkskammer Halle

Auch die Handwerkskammer aus Halle stellt erste Informationen rund um die Existenzgründung zur Verfügung. Hierzu gehört unter anderem eine umfassende Broschüre, speziell für Handwerksbetriebe. Hier geht es um die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen, um die unterschiedlichen Formen der Existenzgründung wie Neugründung, Betriebsübernahme und Franchising. Anschließend wird die Finanzplanung detaillierter besprochen – ein im Handwerk sehr wichtiges Thema. Als Gründer im Handwerk muss man nicht bei Null starten. Viele alte Unternehmer suchen einen Nachfolger, der die Firma übernimmt. Mehr Infos dazu auf unseren Themenseiten zur Unternehmensnachfolge.

 

 


Existenzgründerseminare und IHK in Halle

Die IHK Halle-Dessau bietet regelmäßig Veranstaltungen für Gründer an. Es macht Sinn, sich hier erste Informationen zu holen. Unter anderem gibt es eine Veranstaltung „Alles Entscheidende zur Selbstständigkeit in 90 Minuten“ und einen „IHK-Start-Tag für Gründer“. Bitte beachten Sie: Sie können nicht alles in 90 Minuten oder an einem Tag klären. Im Gegenteil: Eine Existenzgründung braucht eine intensive Vorbereitung.

Zuständige IHK für Halle
Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau
Franckestraße 5
6110 Halle (Saale)
Tel: 03 45/21 26-0
Homepage: www.halle.ihk.de
Existenzgründerseminare

Webinar Existenzgründung
Kompaktes Businessplan - Seminar.
Kostenlos, bequem und informativ.
Ort: Webinarraum
Datum: Siehe Webseite
/weiterbildung/seminare.html


Existenzgründung in der Region rund um Halle

Es gibt viele kleine Städte rund um die Großstadt Halle. Hierzu zählen zum Beispiel im Süden Naumburg, Weißenfels und Zeitz. Im Westen von Halle unter anderem Lutherstadt Eisleben. Im Norden unter anderem Schönebeck, Aschersleben, Bernburg und Staßfurt. Im Osten kommen unter anderem Lutherstadt Wittenberg und Dessau-Roßlau hinzu. Im weiteren Verlauf finden Sie erste kurze Beschreibungen zu den kleineren Städten und Regionen. 

 

Existenzgründung in Naumburg an der Saala

Im Süden von Sachsen-Anhalt liegt Naumburg. Die Stadt hat rund 33.000 Einwohner und gehört damit zu den kleineren Städten im Bundesland. Wer hier seine Existenzgründung plant, sollte sich möglicherweise für die Beratung in Richtung einer größeren Stadt orientieren. In solchen Kleinstädten selbst haben Existenzgründer allerdings auch viele Möglichkeiten. Mit einem guten Konzept kann man sich einfach von Wettbewerbern abgrenzen.

 

Existenzgründung in Zeitz

Zeitz hat rund 30.000 Einwohner und gehört zum Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Die benachbarten Bundesländer Thüringen und Sachsen liegen nicht weit entfernt. Die Stadt ist verkehrstechnisch gut erreichbar. Von der Wirtschaft her betrachtet hat die Domstadt eine Industrievergangenheit. Eine Existenzgründung kann hier trotzdem durchaus auf fruchtbaren Boden stoßen. Analysieren Sie örtliche Bedarfe in Ihrer Branche. Schauen Sie sich um, was noch nicht angeboten wird.

 

Existenzgründung in Weißenfels an der Saale

Eine Existenzgründung in Weißenfels: Die Stadt hat rund 40.000 Einwohner und gehört ebenfalls zum Burgenlandkreis. Die Budneswehr hat hier ihren größten Sanitätsstandort. Die traditionelle Schuhbranche konnte sich nach der Wende nicht mehr behaupten. Aber mehrere Lebensmittel-Unternehmen haben in Weißenfels ihren Sitz.

 

Existenzgründung in der Lutherstadt Eisleben

Für Gründer in Lutherstadt Eisleben: Die zweitgrößte Stadt im Landkreis Mansfeld-Südharz ist bekannt als Geburtsort von Martin Luther. Dies sorgt natürlich für entsprechende Touristenströme.  Für Existenzgründer in Eisleben gibt es freie Gewerbeflächen. Auch ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderung kann sich lohnen. Wie bei allen Strukturschwachen Regionen ist die Frage, welche Angebote man als Gründer seinen Kunden macht. Gleichzeitig sollte man nicht den Fehler machen und zu günstig in den Markt einzusteigen.

 

Existenzgründung in Schönebeck an der Elbe

Auch Existenzgründer in Schönebeck sollten sich gut vorbereiten. Die Stadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt hat rund 30.000 Einwohner. Doch die Nähe zur Landeshauptstadt Magdeburg sorgt dafür, dass sich manche Unternehmen hier ansiedeln. Im Kurpark ist ein Tagungszentrum vorhanden. Das Umland in Schönebeck hat durch die naheliegende Elbe seinen ganz eigenen Charme. Die Stadt bietet einen Schönebecker Gründungspreis an, bei dem sich Existenzgründer bewerben können. Die IGZ Inno-Life Schönebeck bietet Seminare für Existenzgründer an.

 

Existenzgründung in Aschersleben

Existenzgründung in Aschersleben: Wie Schönebeck liegt auch Aschersleben in Salzlandkreis am Nordostrand des Harzes. Unternehmen sind unter anderem an den zwei größeren Gewerbegebieten in Junkersfeld und an der Güstner Straße angesiedelt. Die Stadt bezeichnet sich als die „Älteste Stadt Sachsen-Anhalts“ und hebt ihre kulturellen und touristischen Angebote hervor. Auch die örtliche Wirtschaftsförderung bietet eine erste Existenzgründerberatung an.

 

Existenzgründung in Bernburg an der Saale

Bernburg ist ähnlich groß wie Aschersleben und Schönebeck. Bernburg liegt an der Autobahn A14, die Magdeburg mit Halle und Leipzig verbindet. Dadurch sind viele Bewohner in Richtung der größeren Städte orientiert. Für Existenzgründer in Bernburg kann es trotzdem attraktiv sein, sich einen lokalen Kundenstamm aufzubauen. Im indigo Innovationspark Bernburg finden erste Existenzgründerberatungen statt. Für ein persönliches Gründercoaching sollte man sich einen erfahrenen Gründerberater aus der Praxis suchen.

 

Existenzgründung in Staßfurt

Bei einer Existenzgründung in Staßfurt kann die örtliche Wirtschaftsförderung ein erster Ansprechpartner sein. Hier erfährt man zum Beispiel, welche Gewerbegebiete es gibt oder welche Fördermittel in Betracht kommen. Die eigentliche Arbeit am Businessplan beginnt danach. Hier sollten Gründer darauf achten, sich zu spezialisieren (siehe Interview oben).

 

Existenzgründung in Köthen

Köthen liegt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und hat rund 26.000 Einwohner. Die BHS Köthen bietet gelegentlich Existenzgründerseminare an. Die Kosten sind gering. Für eine inviduelle und dauerhafte Beratung kommen Gründercoaches in Frage. Über das Kontaktformular, das Sie auf dieser Seite finden, können Sie Kontakt zu einem Gründerberater aus Ihrer Region aufnehmen.

 

Existenzgründung in der Lutherstadt Wittenberg

Auch Wittenberg gehört zu den Lutherstädten. Die Stadt mit rund 46.000 Einwohnern ist gleichzeitig der Sitz des gleichnamigen Landkreises. Die größten Arbeitgeber sind die Stadtverwaltung und das Krankenhaus Paul Gerhard Stift. In einer wirtschaftsschwachen Region zu gründen hat Vorteile, aber auch Nachteile. Häufig haben die Kunden vor Ort wenig Geld zur Verfügung. Gleichzeitig ist die Konkurrenz deutlich schwächer ausgeprägt als in größeren Städten. Die örtliche Wirtschaftsförderung bietet auch Lehrgänge zur Existenzgründung an.

 

Existenzgründung in Dessau-Roßlau

Existenzgründer in Dessau-Roßlau können sich ebenfalls an die örtliche Wirtschaftsförderung wenden. Diese bietet regelmäßig Existenzgründerseminare an. Die Gespräche finden im TGZ Dessau-Roßlau statt. Das TGZ ist Teil des Innovations- und Forschungszentrums Sachsen-Anhalt.

 

Weitere Regionen aus Ostdeutschland

  • Thüringen: Für Existenzgründungen in Thürigen gibt es spezielle Fördermittel. Hierüber informiert Sie ein Gründungsberater, die örtlichen IHKs oder Handwerkskammern. Mehr Informationen dazu auf unserer Themenseite für Gründer in Thüringen
  • Sachsen: Die großen Städte in Sachsen sind Dresden, Leipzig und Chemnitz. Auch hier finden zahlreiche Existenzgründungen statt. Das Bundesland selbst fördert Existenzgründer. Mehr Informationen auf der Themenseite für Gründer in Sachsen.