Praxisübernahme und Praxisgründung: So starten Sie erfolgreich in die Selbstständigkeit

Sie sind Mediziner oder Therapeut und wollen ihre eigene Praxis eröffnen oder eine bestehende Praxis übernehmen? Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Praxisgründung oder beim Praxiskauf achten sollten.

Praktische Beispiele, Tipps von ausgewiesenen Experten und persönliche Beratungsmöglichkeiten, etwa zu Fördermitteln oder Gründungsfinanzierungen: Das und vieles mehr lesen Sie hier im weiteren Verlauf.

Damit Sie erfolgreich gründen.


Praxisgründung: Drei Tipps für die Planung

Fördermittel vollständig ausschöpfen

Es gibt zahlreiche Fördertöpfe für Existenzgründungen. Hierzu zählen auch Betriebsübernahmen. Die Fördermittel gibt es auf Bundesebene und auf Landesebene. Hierzu zählen unter anderem zinsvergünstige Darlehen. Schöpfen Sie möglichst viele Fördergelder aus, um die Belastung überschaubar zu halten. Selbstständige Fördermittelberater helfen Ihnen bei der Auswahl und Beantragung.

Professionelle Praxisübernahme

Wenn Sie eine Arztpraxis übernehmen wollen, müssen Sie sich mit dem bisherigen Inhaber einigen. Der Wert der Arztpraxis sollte professionell ermittelt werden, um einen Übernahmepreis auszuhandeln. Wenn Sie hier nur "Pi mal Daumen" vorgehen, ärgern Sie sich später. Das Geld fehlt Ihnen später - etwa für wichtige Modernisierungen oder für Werbung, um Ihre Praxis noch einmal neu bekannt zu machen.

Saubere Finanzplanung für den Gründerkredit

Die Bank erwartet einen fundierten und detaillierten Businessplan. Viele Ärzte und Therapeuten sind sehr gut in ihrem Fach. Aber es fehlt ihnen an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Etwa eine genaue Kostenaufstellung, aber auch die Errechnung möglicher und realistischer Umsätze. Bei einer solchen Finanzplanung und bei den Bankgesprächen kann Ihnen ein Berater helfen.


Beratung bei Praxiskauf und Praxis-Neugründung

Selbstständige Fördermittelberater und Unternehmensberater können Sie bei Ihrem Praxiskauf oder bei der Neugründung unterstützen. Es sind erfahrene Betriebswirte, die einen Überblick zu den Fördermöglichkeiten haben.  Auch beim Businessplan uns allen unternehmerischen Fragen hilft ein Mittelstandsberater. Für diese Beratung gibt es ebenfalls Fördergelder. Nehmen Sie hier kostenlos und unverbindlich Kontakt auf.

Ihre Anfrage zur Beratung

Leider sind aktuell keine Anfragen über unsere Datenbank möglich.

Wir empfehlen die Experten-Datenbank der KMU-Berater: Die KMU-Berater sind ein großes, erfahrenes Netzwerk aus freiberuflichen, selbstständigen Unternehmensberatern und BAFA-Beratern, die von der Gründungsberatung bis zur Unternehmensnachfolge alle relevanten Mittelstands-Beratungsthemen für Sie abdecken.


Experten-Interview zur Praxiseröffnung:_ Von der Idee bis zum ersten Patient

Ob Praxisübernahme oder Praxisneugründung: Viele Mediziner machen unnötige Fehler, die ihnen teuer zu stehen kommen. Wie es besser geht, erklärt Unternehmensberater Arnd Kensy in diesem Interview mit Existenzgründer & Jungunternehmer.

„Viele Ärzte machen bei der Praxiseröffnung Fehler, die sie unnötig mehrere zehntausend Euro kosten – und diese Summe ist noch konservativ geschätzt“, sagt Arnd Kensy. Der studierte Betriebswirt hat viele Jahre in der Medizintechnikbranche gearbeitet, zuletzt als Geschäftsführer und Vorstand. Heute berät und begleitet er als selbstständiger Berater Ärzte bei ihrem Sprung in die Selbstständigkeit. Kensy ist Autor des Buchs „Praxiskauf & Praxisgründung[Partnerlink]".

Herr Kensy, welche Fehler machen Ärzte am häufigsten?

Kensy: Ärzte und Mediziner sind grundsätzlich sehr kluge Menschen. Aber im Studium bekommt man kein kaufmännisches Wissen beigebracht. Auch als Angestellter, etwa im Krankenhaus, lernt man nicht, wie man sich selbstständig macht. Es fehlt einfach an Erfahrung.

Ein typischer Fehler: Eine Ärztin oder ein Arzt bekommt eine Praxis zur Übernahme angeboten und unterschreibt zu schnell den Kaufvertrag. Das Problem: Einen zinsgünstigen Förderkredit über die KfW-Bank bekommt man dann nicht mehr, weil die KfW-Bank nur Verträge und Ausgaben nach der Kreditbewilligung erlaubt.

Also muss der Arzt zu einer privaten Bank gehen und erhält meistens einen Kredit mit einem höheren Zins. Bei einer Kreditlaufzeit von zehn Jahren kommen da schnell mehrere tausend oder zehntausende Euro unnötige Kosten zusammen.

Zudem übernimmt die KfW Bank 80 Prozent des Haftungsrisikos. Eine Privatbank will selten zu hundert Prozent haften. Also braucht man ohne KfW-Kredit braucht man in der Regel  Eigenkapital im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Aber das hat nicht jeder.

Welche Fehler passieren bei einer Praxisübernahme noch?

Kensy: Wer vorschnell unterschreibt, steht auch bei der Übernahme oder Verlängerung des Mietvertrages unter Druck. Man ist in einer schlechten Verhandlungsposition. Ich habe schon erlebt, dass Vermieter die Drucksituation ausnutzen und die Miete um 20 Prozent erhöhen. Bei langfristigen Mietverträgen, zum Beispiel über zehn Jahre, entstehen zusätzlich unnötige Ausgaben.

Hinzu kommt: Wer eine Praxis kauft, muss in der Regel in neue Geräte investieren und die Praxis sanieren. Viele Praxen stammen aus den 80ern oder 90ern. Die Inhaber haben oft seit vielen Jahren nichts mehr investiert. Auch hier entstehen also Kosten, die man genau im Blick haben muss und durchkalkulieren muss. Das erwartet auch jede Bank, die einen Kredit bewilligen soll.

Wie geht man richtig vor?

Kensy: Man sollte viel das gesamte Projekt viel früher angehen, sorgfältig planen und systematisch vorgehen. Wer zuerst ein Budgetplan erstellt und mit der Bank verhandelt, kann sich bereits eine weiche Kreditzusage holen. Danach verhandelt man mit dem Praxisinhaber, Vermieter und Handwerkern.

Irgendwann kommt der entscheidende Tag, an dem Kaufvertrag, Mietvertrag und Kreditvertrag in einem Rutsch unterschrieben werden. So lässt sich viel Geld sparen. Der gesamte Planungszeitraum sollte etwa zwölf Monate bis zur Eröffnung betragen.

Viele denken, dass man hier nur „Papier produziert“. Aber es ist ein wichtiger Denkprozess, der seine Zeit braucht. Man entwickelt eine Basis dafür, dass man langfristig erfolgreich ist.

 

Kann ich einen Praxiskauf oder eine Neugründung denn überhaupt so theoretisch durchplanen? 

Kensy: Eine grundsätzliche Kalkulation mit allen Kosten lässt sich immer erstellen. Auch Aufwände für Investitionen und Marketing können und müssen vorab geplant werden. Hier gilt: Sie sollten nicht sparen, sondern klotzen. Die Bank will sehen, wie Sie Ihre neue Praxis in Schwung bringen.

Auch eine grobe Schätzung des Kaufpreises ist aufgrund von Erfahrungswerten möglich. Die Spanne reicht von 50.000 Euro für die Praxis eines Allgemeinmediziners bis zu drei Millionen für eine Radiologie inklusive Geräten. Standort, Patientenstamm und Geräte sind wichtige Faktoren, die den Preis bestimmen.

 

Welchen Unterschied macht es, wenn ich eine kassenärztliche Praxis übernehmen will oder überlege, eine Praxis rein für Privatpatienten zu eröffnen oder zu kaufen?

Kensy: Kassensitze sind ja bekanntlich zulassungsbeschränkt. Viele Fachärzte überlegen daher auch, ob sie eine Privatpraxis eröffnen. Hier rückt das Marketing noch stärker in den Fokus – ein Thema, mit dem sich nur sehr wenige Mediziner bisher beschäftigt haben.

Bei der Gründung einer Privatpraxis braucht man noch stärker eine unternehmerische Denkweise. In der Beratung gehen wir genau durch, wie viele Patienten man pro Tag braucht. Ich habe kürzlich die Neugründung einer dermatologischen Praxis in München begleitet. Nach acht Wochen hat sich die Ärztin gemeldet und mir gesagt, dass sie ausgebucht ist. Das ist die Idealsituation.

 

Können Sie einen Tipp fürs Marketing geben?

Kensy: Was nach wie vor gut funktioniert, sind Postwurf-Sendungen. Wenn Sie in einer Stadt 40.000 Flyer verteilen lassen, klingelt am nächsten Tag sofort das Telefon. Es gibt immer unzufriedene Patienten, die gerne wechseln möchten. Oder neu hinzugezogene Menschen, die noch keine Ärztin oder keinen Arzt ihres Vertrauens gefunden haben.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Übergabe: Der Patient steht im Mittelpunkt

 

Nach Schätzungen werden in den kommenden Jahren rund 30.000 Arztpraxen ihren Besitzer wechseln. Bestehende Praxen sind heiß begehrt. Die meisten Praxen gehen unter der Hand weg, zum Beispiel an dort angestellte Ärzte oder bekannte oder befreundete Kolleginnen und Kollegen, die zum Beispiel als Oberärzte in Krankenhäusern arbeiten. Obwohl sie es könnten, treiben die wenigsten Inhaber den Preis hoch, so die Erfahrung von Berater Arnd Kensy. „Natürlich spielt ein angemessener Preis eine Rolle. Aber den Inhabern ist es wichtiger, dass ihren Patienten geholfen wird und ihr Lebenswerk erhalten bleibt. Viele möchten auch noch ein, zwei Jahre für ein paar Stunden oder Tage pro Woche weiterarbeiten“, so Kensy.

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Praxisübernahme: So klappt die Nachfolge

Die Übernahme einer Arztpraxis ist eine große Chance für junge Ärzte. Sie haben aus dem Stand Patienten. Wer eine Praxis übernimmt, steht allerdings auch vor großen Herausforderungen. Die Kosten müssen geklärt werden. Der Wert der Arztpraxis muss ermittelt werden. Der größte Wert liegt im Patientenstamm. Häufig wollen Nachfolger aber auch die Praxis modernisieren und benötigen dafür weiteres Kapital. Ein Gründerberater kann Sie dabei unterstützen, die Investition genau durchzukalkulieren und Fördermittel zu beantragen. Unter anderem können Sie durch zinsgünstige Darlehen die Belastung niedriger halten.

Wenn Sie gezielt eine Praxis übernehmen wollen, aber noch Zeit haben, schauen Sie sich in Ruhe um. Es gibt zahlreiche Ärzte, die bereits 60 Jahre oder älter sind. Gleichzeitig ist es am besten, wenn man über mehrere Jahre in der Praxis arbeitet und die Nachfolge über einen längeren Zeitraum streckt. So gewöhnen sich die Patienten an den neuen Ansprechpartner.


Praxisgründung: So setzen Sie sich durch

Es gibt über 120.000 niedergelassene Ärzte (2015). Die durchschnittlichen Einnahmen bei rund 320.000 Euro. Die Gründung oder Übernahme einer Arztpraxis ist für viele Mediziner eine attraktive berufliche Entscheidung. Gleichzeitig muss man in der Anfangszeit viel investieren – sowohl monetär als auch zeitlich.

Eine Praxisneugründung, aber auch eine Praxisnachfolge ist eine große Herausforderung. Seit Jahren steigen die bürokratischen Anforderungen. Gleichzeitig gibt es insbesondere in ländlichen Gebieten bereits jetzt Engpässe. Für Ärzte gilt generell: Stellen Sie sich klug im Markt auf. Sorgen Sie für einen professionellen Außenauftritt, eine moderne Internetseite und eine freundliche Erstansprache. Eine fachliche Spezialisierung und kluge Kooperationen mit anderen Ärzten können beim Start viel helfen.

 

Wie Mittelstandsberater helfen

Mittelstandsberater haben die kaufmännische Brille auf. Sie schauen sich Ihre Existenzgründung aus betriebswirtschaftlicher Sicht an. Das heißt: Die Kosten so gering wie möglich halten (etwa durch Fördermittel) und gleichzeitig die Basis dafür schaffen, dass die Einnahmen möglichst groß sind. So haben Sie einen erfahrenen Berater an der Seite, mit dem Sie auch den Businessplan und die Bankgespräche vorbereiten können.

Arztpraxis mit Unterstützung gründen


Gründung in verschiedenen Arzt-Berufen und Praxisformen

Eine Gemeinschaftspraxis gründen

Gemeinsam ist man stärker: Dieses Prinzip kann für die Gründung einer Gemeinschaftspraxis gelten. Allerdings sollten Sie schriftlich exakt festhalten, wie Sie zusammenarbeiten. Denn in einer Gemeinschaftspraxis haben Sie eine gemeinsame Kasse. Abgeschwächte Formen sind Praxisgemeinschaften, bei denen jeder Arzt seine eigene Kartei hat und auf eigene Rechnung arbeitet. Auch Partnergesellschaften sind möglich.

Aber auch eine Einzelpraxis kann viel Potenzial haben. Hier sollten Sie sich frühzeitig Gedanken über kluge Kooperationen mit anderen Arztpraxen machen. Spannen Sie vor Ort ein Netzwerk zu anderen Berufszweigen. Bis ein solches Netzwerk steht, können mehrere Jahre vergehen. Aber es lohnt sich auf lange Sicht deutlich. Auch Marketing und Werbung – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – ist sinnvoll.

Als Hausarzt oder Facharzt selbstständig machen?

Hausärzte sind nach wie vor gefragt. Vor allem auf dem Land ist das Potenzial groß. Auf der anderen Seite ist es eben auch eine persönliche Entscheidung, ob man auf dem Land leben möchte. Gleichzeitig stehen Hausärzte vor der Herausforderung, vor allem Kassenpatienten zu helfen, für deren Behandlung man allerdings weniger abrechnen kann.

 

Zu den niedergelassenen Fachärzten gehören unter anderem der Beruf des Internisten, Radiologe, Augenarzt, Zahnarzt, Hautarzt, Kinderarzt, Urologen und Gynäkologen. Im Durchschnitt verdienen Fachärzte mehr als Hausärzte. Durch ihre Spezialisierung haben Sie deutliche Vorteile im Markt. Patienten zeigen eine höhere Bereitschaft, weiter zu fahren.

Eine Privatpraxis gründen

Viele Ärzte überlegen, ob sie eine Privatpraxis gründen, also nur privat versicherte Patienten behandeln. Allerdings müssen Sie hier auch auf Qualität setzen, etwa was den Standort, den Service, vor allem aber die Kompetenz und die Spezialisierung angeht. Ein Vorbild ist hier diese Praxis für Psychotherapie in München. Mit einer Spezialisierung auf Burnout, Depression und Angststörung

Als Kinderarzt selbstständig gründen

Die Ansprüche junger Eltern sind massiv gewachsen. Eine große Chance für junge Kinderärztinnen und Kinderärzte. Durch eine moderne, kindgerechte Einrichtung Ihrer Praxis können Sie zum Beispiel gut punkten. Aber auch die Organisation des Praxisalltags ist entscheidend. Kurze Wartezeiten, freundliches Auftreten – und Sie gewinnen in Kürze neue Patienten. Ein guter Kinderarzt spricht sich schnell unter Müttern und Vätern um.

Existenzgründung in der Radiologie

Wer eine Praxis in der Radiologie oder auch Nuklearmedizin eröffnet, benötigt einen sehr hohen Kapitalbedarf. Hier macht es besonders viel Sinn, möglichst zinsgünstige Förderdarlehen zu nutzen. Radiologen eröffnen häufiger in Gemeinschaftspraxen, um die Kosten gemeinsam zu stemmen. Dafür sind die durchschnittlichen Einnahmen als Radiologe auch deutlich höher als etwa bei Hausärzten oder auch anderen Fachärzten.

Als Internist gründen

Auch Internisten gehören zu den Fachärzten, die ein sehr hohes durchschnittliches Einkommen generieren. Als Facharzt für Innere Medizin können Sie sich weiter spezialisieren, etwa als Kardiologe, Onkologe oder Rheumatologe. Die Spezialisierung hilft Ihnen sehr. Denn Patienten nehmen für gute Fachärzte, denen sie vertrauen, weite Strecken auf sich.


Der Businessplan für die Praxisgründung

Als Arzt müssen Sie vor der Gründung einen Businessplan schreiben. Der Businessplan ist die Basis für Förderungen und den Bankkredit. Jeder Businessplan hat eine klare Struktur, von der Geschäftsidee über die Marktanalyse und den Finanzplan bis zum Marketing. Investitionen, Kosten, aber auch voraussichtliche Einnahmen werden dort aufgeschlüsselt. Den Businessplan benötigen Sie sowohl für eine Neugründung als auch für eine Praxisübernahme.

Der Businessplan ist ein betriebswirtschaftliches Dokument. Sie benötigen also wirtschaftliche Kenntnisse. Da die wenigsten Ärzte sich mit Standortanalysen, Wettbewerbsanalysen und finanziellen Kalkulationen auskennen, macht es hier Sinn, sich beraten zu lassen.

Businessplan Vorlage mit Online-Kurs: So schreiben Sie Ihren Businessplan einfach selbst

Viele Existenzgründer suchen nach einer Businessplan Vorlage. Aber: Eine Vorlage ist erst der Anfang. Nur Sie selbst können die Vorlage mit Leben füllen. Dabei helfen wir Ihnen. Mit unserem Businessplan-Vorlage-System können Sie Ihren persönlichen Businessplan selbst schreiben. Das Vorlagen-System wurde von zwei erfahrenen Gründerberatern entwickelt, die mehrere hundert Existenzgründer persönlich begleitet und tausende Gründer in Seminaren geschult haben.

Das Businessplan-Vorlagen-System besteht aus zahlreichen Videos, Handbüchern und Checklisten. Sie lernen Schritt für Schritt, wie Sie Ihren persönlichen Businessplan schreiben. Mit konkreten Tipps aus der Praxis und Text-Vorschlägen. Und das für kleines Geld. 


Welche Kosten entstehen durch eine Arztpraxis?

Die Ausgaben für eine eigene Arztpraxis werden ebenfalls im Businessplan festgehalten. So haben Sie einen Überblick über Ihre Kostenstruktur. Die Personalkosten sind in der Regel am höchsten. Hinzu kommen Raumkosten, Versicherungen, Material und weitere Aufwendungen.

Achten Sie bei der Finanzierung, dass Sie möglichst wenig Zinsen für Ihren Kredit zahlen. Die Zinsen zerstören einen deutlichen Teil Ihres Ertrages. Deswegen ist es wichtig, Fördergelder abzuschöpfen. Förderkredite zeichnen sich dadurch aus, dass sie zinsgünstig ausgestellt werden.

Förderung für eine Praxisgründung 

Es gibt zahlreiche Fördertöpfe in Deutschland für Existenzgründer, sowohl auf Bundesebene als auch in einzelnen Bundesländern wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen etc.. Zu den Fördermöglichkeiten zählen Haftungsfreistellungen, Bürgschaften, zinsvergünstigte Darlehen und Innovationsgutscheine. Auch für die Beratung zur Existenzgründung gibt es Fördermittel.

Tipp: Suchen Sie sich einen regionalen Mittelstandsberater. Die Berater sind erfahrene Betriebswirte, die auch bei der Beantragung der Fördergelder helfen.

 

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